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Afrikanische Schweinepest (ASP)

Am 25.05.2022 wurde bei gehaltenen Schweinen im Landkreis Emmendingen der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) amtlich festgestellt. Durch die dort gebildeten Sperrzonen (Schutzzone mit Radius von 3 km und Überwachungszone mit Radius von 10 km) um den Ausbruchsbetrieb liegen auch Teile des Ortenaukreises in der Überwachungszone:

· Allgemeinverfügung zur Festlegung einer Überwachungszone nach amtlicher Feststellung des Ausbruchs
· Interaktive Karte der Sperrzone (Überwachungszone)

Am 02.06.2022 wurde zudem zum Schutz vor einer möglichen Ausbreitung des Virus der Afrikanischen Schweinepest in der Wildschweinpopulation eine Allgemeinverfügung mit jagdlichen Anordnungen und zur Beprobung veröffentlicht. Diese tritt ab dem 03.06.2022 in Kraft:

· Allgemeinverfügung für jagdbezogene Anordnungen und Beprobung
· Interaktive Karte des Wildschwein-Monitoring-Gebiets
· FAQ - Häufig gestellte Fragen zur Allgemeinverfügung jagdbezogene Anordnungen und Beprobung des Ortenaukreises
· FAQ - Jagdliche Fragestellungen zur ASP

Am 02.06.2022 wurde zudem zum Schutz vor einer möglichen Ausbreitung des Virus der Afrikanischen Schweinepest in der Wildschweinpopulation eine Allgemeinverfügung mit jagdlichen Anordnungen und zur Beprobung veröffentlicht. Diese tritt ab dem 03.06.2022 in Kraft:

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Viruserkrankung, welche ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt.

Während sie bei Schweinen fast immer tödlich verläuft, ist sie für den Menschen völlig ungefährlich. Selbst der Verzehr von Fleisch oder sonstigen Produkten infizierter Tiere ist für den Menschen ungefährlich. Diese Lebensmittel können jedoch eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung der Erkrankung, beispielsweise durch Entsorgung von Wurstwaren infizierter Tiere in der Natur, spielen. Die sprunghafte Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Polen von der Ost- an die Westgrenze ist nachweislich auf eine solche Entsorgung zurückzuführen.

Im Falle eines ASP-Ausbruchs müssen zur Eindämmung der Seuche weitreichende und meist lang andauernde Sperr- und Bekämpfungsmaßnahmen ergriffen werden. Auch erfolgen strikte Exportbeschränkungen anderer Staaten. Dadurch kann ein Ausbruch für Landwirte und die mit ihnen verbundenen Gewerbezweige schnell existenzbedrohend werden.
Es gilt daher, jedes Risiko einer Seuchenausbreitung aus bereits infizierten Gebieten zu vermeiden.

Um einen Seucheneintrag schnellstmöglich zu erkennen, werden in Baden Württemberg zahlreiche Untersuchungen an Haus- und Wildschweinen durchgeführt. Beispielsweise finden ganzjährig und über das Land verteilt sogenannte Monitoring-Untersuchungen bei Hausschweinen in Freilandhaltungen statt. Die Untersuchungen von verendet aufgefundenen Wildschweinen wurde bereits zusätzlich, aufgrund der Risikoeinschätzung im Sinne eines Frühwarnsystems, nochmals verstärkt. Somit können Seuchenausbrüche rasch erkannt werden und eine Bekämpfung effektiv und schnell stattfinden. Hier wiederum ist es wichtig, dass nicht nur landwirtschaftliche Schweinehalter besondere Vorsicht walten lassen. Auch Hobbyhalter müssen wissen, dass sie mit den von ihnen gehaltenen Schweinen ein hohes Risiko darstellen können.

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR)

 

Weitergehende Informationen zur ASP und zu besonderen Fragestellungen finden Sie hier: