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Geschwindigkeitsmessungen zum Schulbeginn: 1142 Fahrzeuge waren zu schnell

Zu Beginn des neuen Schuljahres hat das Landratsamt Ortenaukreis auch in diesem Jahr wieder verstärkt Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. In den ersten beiden Schulwochen wurden insgesamt 17.044 Fahrzeuge im Umkreis von Schulen und Kindergärten gemessen, 1.142 fuhren dabei zu schnell, drei Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

„Über sechs Prozent (6,7 %) waren in der Nähe von Schulen und Kindergärten zu schnell unterwegs. Auch letztes Jahr lag die Überschreitungsquote in diesem Bereich. Das Ergebnis zeigt, dass Geschwindigkeitsmessungen in diesen besonders schützenswerten Bereichen weiterhin enorm wichtig sind“, betont Stefanie Dörfler, Leiterin des Amts für Straßenverkehr und ÖPNV.

Kontrolliert wurde dieses Jahr in den Gemeinden Appenweier, Bad Peterstal-Griesbach, Biberach, Ettenheim, Friesenheim, Gengenbach, Gutach, Haslach, Hausach, Hohberg, Lauf, Mahlberg, Rheinau, Ringsheim, Sasbach, Schuttertal, Schutterwald, Schwanau, Willstätt und Wolfach.

Hohe Überschreitungsquoten wurden in der Schulstraße in Lauf mit rund 41 Prozent sowie in der Schulstraße in Sasbach-Obersasbach mit rund 26 und der Kehler Straße in Willstätt-Eckartsweier mit rund 13 Prozent gemessen.

„Erschreckend ist das Ergebnis des schnellsten Fahrzeuges“, so Dörfler. Mit einer Geschwindigkeit von 72 Stundenkilometern bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h sei es durch die Kontrolle gerast.

Geringe Überschreitungsquoten von unter drei Prozent wurden in Biberach, Ettenheim, Gengenbach, Gutach, Hausach und Schutterwald festgestellt.