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Neues digitales Alarmierungsnetz für den Bevölkerungsschutz im Ortenaukreis geht an den Start

Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz nun auf dem neuesten Stand der Technik

Der Bevölkerungsschutz des Ortenaukreises erhält ein neues digitales Alamierungsnetz. Die bisherige Technik wurde modernisiert und erweitert, rund 1,6 Millionen Euro hat der Ortenaukreis dafür investiert. „Die Tests waren erfolgreich, so dass am Samstag, 14. Mai, das neue System seinen Betrieb aufnehmen wird“, informiert Reinhard Kirr, der für Sicherheitsfragen zuständige Dezernent im Landratsamt. „Die Modernisierung und Erweiterung des digitalen Alarmierungsnetzes wurde notwendig, damit auch zukünftig die Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes, also die Rettungsdienste, Feuerwehrehren und der Katastrophenschutz, auf dem neusten Stand der Technik alarmiert werden. Im Notfall zählen Sekunden, da kann ein sicheres und stabiles digitales Alamierungssystem Leben retten“, betont Kirr. Dafür wurden über den gesamten Landkreis an 75 Standorten neue digitale Alarmumsetzer installiert. „Dieses Netz deckt mindestens 96 Prozent der bewohnten Fläche des Ortenaukreises ab“, so Kirr.

Der Ortenaukreis betreibt ein eigenes digitales Alarmierungsnetz, um die Einheiten des Bevölkerungsschutzes rund um die Uhr alarmieren zu können. Die Alarmierung erfolgt über die Integrierte Leitstelle Ortenau (ILS Ortenau) täglich bis zu 200 Mal, um Einsätze des Rettungsdienstes oder der Feuerwehr auszulösen.

„Durch die Modernisierung und Erweiterung wurde das digitale Alarmierungsnetz des Ortenaukreises deutlich aufgewertet“, freut sich auch Urs Kramer, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz. „Zukünftige Alarmierungen durch die ILS können so noch schneller und zielgerichteter erfolgen.“

Zudem werden über das digitale Alarmierungsnetz die Katastrophenschutz-Einheiten im Ortenaukreis der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz (z.B. THW, DLRG, Bergwacht) alarmiert.

11.05.2022