Sprungziele
Hauptmenü
Inhalt

Fallzahlen bei der Kommunalen Arbeitsförderung entwickeln sich besser als erwartet

Presseinformation zum Statistikreport Dezember 2021

Im Dezember 2021 haben 7.158 Haushalte die sogenannten „Hartz IV“-Leistungen bezogen. Damit ist die Zahl der Familien, die auf Leistungen der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) angewiesen sind, nahezu identisch zum Vormonat (nur minus 0,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat hat die Zahl der Bedarfsgemeinschaften sogar um 3,0 Prozent abgenommen. „Die aktuelle Anzahl an Personen, die SGB II-Leistungen beziehen, entspricht damit ziemlich genau dem Niveau von Dezember 2019 – also vor der Pandemie. Wir konnten somit den historisch niedrigen Fallzahlbestand vom Jahreswechsel 2019/2020 nicht nur erneut erreichen, sondern auch halten“, bewertet Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die jüngste Entwicklung.

Im Dezember 2021 haben 82 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Dies entspricht einem Rückgang von 13,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat, jedoch einer Steigerung zum Vorjahresmonat um 12,3 Prozent. Hinzu kommen 18 Arbeitsaufnahmen auf dem sogenannten „zweiten“ Arbeitsmarkt. Hierbei handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Beschäftigungsverhältnisse, die durch staatliche Zuschüsse geschaffen worden sind. In der Summe haben diesen Monat damit 100 Integrationen stattgefunden. „Der starke Einbruch im vorangegangenen Monat konnte in den letzten Wochen durch erfolgreiche Arbeitsvermittlungen vorerst zumindest gebremst werden“, führt Mittelstädt weiter aus. „Aber die durch die anhaltende Coronapandemie nach wie vor höchst schwierigen Rahmenbedingungen werden das operative Geschäft der KOA zumindest zum Jahresbeginn 2022 weiter stark beeinträchtigen.“

Aktuell erhalten insgesamt 15.038 Personen Leistungen der KOA. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Leistungsberechtigten beträgt 7.365. Hinzu kommen 4.328 nichterwerbsfähige Sozialgeld-Empfänger, 2.283 reine Arbeitslosengeld II-Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten, sowie 1062 sonstige Leistungsberechtigte, die keine Regelleistungen beziehen.

2021-12, Statistikreport