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European Energy Award: Ortenaukreis erfolgreich re-zertifiziert

Für Energieeffizienz und Klimaschutz

Der Ortenaukreis hat beim Audit zum European Energy Award (eea) ein Ergebnis von 61,9 Prozent erreicht und wird somit erfolgreich re-zertifiziert – dazu informierte Nikolas Stoermer, Erster Landesbeamter des Ortenaukreises und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft (AG) Klimaschutz im Landratsamt, in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (UTA). „Wir haben uns gegenüber unserem ersten Audit 2016 um 8,2 Prozent gesteigert. Das ist ein großartiges Ergebnis und eine hervorragende Leistung aller Fachbereiche des Landratsamtes“, dankte Stoermer den AG-Teilnehmenden für deren persönlichen Einsatz und ihre Unterstützung. Insbesondere in den Bereichen „Kommunale Gebäude, Anlagen“ sowie „Interne Organisation“ konnte im Vergleich zum letzten Audit die Wertung deutlich verbessert werden. „Es hat sich gelohnt – nicht nur für die Urkunde, sondern vor allem für unsere Umwelt“, so der Erste Landesbeamte.

Seit 2012 nimmt der Ortenaukreis an dem Klimaschutzprogramm teil und wurde 2016 erstmalig zertifiziert. Der eea ist ein europaweit in 16 Ländern angewandtes Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren, dessen Ziel die kontinuierliche Verbesserung in den Bereichen kommunale Energieeffizienz und Klimaschutz ist (nähere Informationen unter www.european-energy-award.de).
Der Ortenaukreis ist einer von 17 zertifizierten Landkreisen in Baden-Württemberg. Derzeit sind in Baden-Württemberg insgesamt 109 Städte, Gemeinden sowie Landkreise beim eea zertifiziert. „Für eine Zertifizierung ist ein Audit-Ergebnis von mindestens 50 Prozent notwendig. Eine erreichte Zertifizierung ist vier Jahre lang gültig und muss dann durch ein erneutes externes Audit bestätigt werden“, erklärt Stoermer. Auf diese Art und Weise sei auch die angestrebte kontinuierliche Verbesserung in den verschiedenen betrachteten Maßnahmenbereichen, wie zum Beispiel Mobilität (ÖPNV, Fahrradverkehr), Ver- und Entsorgung oder interner Organisation, gesichert.

„Auch für die anstehende Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für den Ortenaukreis ist das sehr positive Ergebnis des eea-Audits eine gute Grundlage. Es zeigt, wie tief der Klimaschutzgedanke im Landratsamt bereits verankert ist“, bekräftigt der Erste Landesbeamte.
Seit Anfang Mai gibt es im Landratsamt mit Susanne Terres auch eine Referentin für Klimaschutz und Klimaanpassung. Mit der AG Klimaschutz steht ihr ein verwaltungsinternes Netzwerk zur Verfügung, um ihre Arbeit bestmöglich zu koordinieren und zielführende Maßnahmen im Verlauf des Projektes zu entwickeln, um so den Klimaschutz im Landkreis weiter voranzutreiben. „Der eea stellt bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in der Zukunft ein mögliches Werkzeug zur Kontrolle der Maßnahmenumsetzung und -effektivität dar“, sagt Terres.