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Pop-up-Impftermin für die Einwohner aus Achern, Sasbach und Lauf findet wie geplant am 12. Juni statt

Der Pop-up-Impftermin in der Hornisgrindehalle in Achern für die Einwohner aus Achern, Sasbach und Lauf kann wie geplant am 12. Juni stattfinden. Zwischenzeitlich war der Termin nach dem Engpass beim BioNTech-Impfstoff infrage gestellt. Kurzfristig ist es aber dem Landratsamt gelungen, als Ersatz den Impfstoff von Moderna zu erhalten. Wie bei dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer, handelt es sich bei Moderna um einen „mRNA“-Impfstoff. Die Ständige Impfkommission (STIKO) bewertet beide mRNA-Impfstoffe hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit als gleichwertig.

Der Termin für die Zweitimpfung wird aus organisatorischen Gründen auf den 24. Juli verschoben, die Terminvergabe ist abgeschlossen. „Wir sind froh, dass wir trotz der von uns nicht zu verantworteten Lieferschwierigkeiten beim Impfstoff den Pop-up-Impftermin für fast 900 Menschen durchführen können. Die große Impfbereitschaft ist für uns ein ermutigendes Zeichen, dass viele Menschen impfbereit sind und damit ihren Beitrag zur Überwindung der Pandemie leisten“, betonen Landrat Frank Scherer, Oberbürgermeister Klaus Muttach und die Bürgermeister Gregor Bühler und Oliver Rastetter gemeinsam.

Das Landratsamt teilt mit, dass aufgrund der derzeitigen geringen Verfügbarkeit an BioNTech-Impfstoff der gleichwertige Impfstoff von Moderna auch bei einigen zukünftigen Pop-up-Impfaktionen im Ortenaukreis zum Einsatz kommen wird. Zudem werden in mehreren Gemeinden die Zweitimpfungen innerhalb des empfohlenen Zeitkorridors nach hinten verschoben. Die Planungen der Pop-up-Impfaktionen im Ortenaukreis sind inklusive Terminvergabe in vielen Gemeinden bereits abgeschlossen.

Die kommunalen Pop-up-Impfungen sind eine Initiative des Landes, welche mobilitätseingeschränkten, impfberechtigten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit einer Vor-Ort-Impfung geben sollen. Im Ortenaukreis kommt diese Säule der Impfkampagne jetzt zum Tragen, nachdem durch die Mobilen-Impf-Teams (MIT) alle stationären Einrichtungen der Priorität 1, die das Land vorgegeben hat, erfolgt sind. Organisiert werden die Pop-up-Impfungen durch die gemeinsam vom Ortenaukreis und der Messe Offenburg getragenen MIT-Koordinierungsstelle. Dabei werden neben dem Ortenaukreis auch die Landkreise Emmendingen, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Rottweil durch die Koordinierungsstelle versorgt. Bei den Pop-up-Impfungen im Ortenaukreis kommen die vier MIT der Kreisimpfzentren Lahr und Offenburg zum Einsatz.

Bisher gab es bereits sieben Pop-up-Impfaktionen in sechs Gemeinden des Ortenaukreises, die größtenteils von mehreren Gemeinden gemeinsam an einem zentralen Standort organisiert wurden. Dabei konnten bislang insgesamt 3.750 Impfungen durch die MIT ermöglicht werden. Sieben weitere Pop-up-Impfaktionen mit 4.200 Impfungen sind bis zum 29. Juli noch geplant.