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Ersatzneubau für die Westendschule in Lahr macht Fortschritte

Arbeiten in der Tramplerstraße liegen im Zeit- und Kostenrahmen

Der Ersatzneubau für die Westendschule am Stammsitz der Gewerblichen Schule Lahr macht sichtlich Fortschritte. Die Bauarbeiten an der Beruflichen Schule des Ortenaukreises liegen sowohl im geplanten Zeit- als auch Kostenrahmen – obgleich die frostigen Temperaturen in den letzten Wochen die ausführenden Baufirmen herausgefordert haben.

„Angesichts des guten Baufortschritts sowie der bereits erfolgten Auftragsvergaben für die kommende Bauphase gehen wir derzeit davon aus, bereits im Juni die Rohbauarbeiten abschließen und den angesetzten Gesamtkostenrahmen von 12,3 Millionen Euro einhalten zu können“, freut sich Finanzdezernentin Jutta Gnädig. Im Sommer 2022 soll das neue Schulgebäude fertiggestellt sein, sodass es zum Schuljahresbeginn 2022/2023 in Betrieb genommen und der Schulgemeinschaft übergeben werden kann.

Für den Ortenaukreis als Schulträger sei der Ersatzneubau eine wichtige Investition in die Zukunft, ist der Leiter des Amts für Schule und Kultur, Bernhard Kohler überzeugt: „Mit seinen modernen Fachräumen und multifunktionalen Bereichen macht der in den Schulcampus integrierte Neubau die Gewerbliche Schule noch attraktiver und trägt damit einmal mehr zur Stärkung des Wirtschafts- und Bildungsstandorts bei.“ Schon heute genieße die Westendschule als Kompetenzzentrum für die Ausbildungssparten Elektrotechnik, Körperpflege (Friseure), Metalltechnik, Drucktechnik sowie Kfz-Technik ein exzellentes Renommee, das durch den Neubau weiter ausgebaut werden könne.

Im neuen Gebäude steht der Gewerbeschule in Zukunft eine Bruttogrundfläche von 4.300 Quadratmetern zur Verfügung. Die zeitgemäßen Räume können flexibel und bedarfsgerecht genutzt werden. Mit den Aufenthaltszonen entsteht eine offene, transparente und kommunikative Schule mit guten Lernbedingungen und hoher Aufenthaltsqualität. „Auch die Entscheidung, eine maschinelle Lüftungsanlage zu installieren, zeigt sich gerade in der aktuel

len Pandemiephase als ideale Lösung, um ein dauerhaft gutes und gesundes Raumklima für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler zu schaffen“, ist Luzia Bauer, Leiterin des Gebäudemanagements des Ortenaukreises überzeugt. Zudem verfolge der Kreis mit dem Neubau konsequent seine umwelt- und energiepolitischen Ziele. So wird künftig eine Photovoltaikanlage Strom für die eigene Nutzung erzeugen und das gesamte Schulareal wird mit Fernwärme aus einem Blockheizkraftwerk, das mit Biogas betrieben wird, versorgt.