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Gebäudesanierungsprogramm des Kreises soll fortgeführt werden

Ausschuss empfiehlt dem Kreistag, die Finanzmittel dafür in den neuen Haushaltsplan aufzunehmen

Die Sanierung der kreiseigenen Gebäude steht weiter auf der Agenda des Ortenaukreises und wird ein Schwerpunkt des Doppelhaushaltes 2021/2022 sein. Der Kreistag hatte für das Sanierungsprogramm seit 2013 insgesamt rund 41,7 Millionen Euro bereitgestellt, um dringend notwendige Sanierungen vor allem an den in die Jahre gekommenen Schulgebäuden anzugehen. Landrat Frank Scherer und Finanzdezernentin Jutta Gnädig informierten die Mitglieder des Kultur- und Bildungsausschusses in der gestrigen Sitzung über die in den nächsten zwei Jahren geplanten Sanierungsprojekte.

„Wir haben mit diesem Programm schon viel erreicht: Wir haben die Qualität von Schul- und Verwaltungsgebäuden erheblich gesteigert. Die Energieverbräuche wurden deutlich gesenkt, Energiekosten gespart und die CO2-Bilanz verbessert. Außerdem führten unsere Investitionen nicht selten zu einem besseren Raum-, Lehr- und Lernklima. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen, auch wenn die volkswirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie die Finanzierung in der Zukunft erschweren werden. Dennoch und gerade jetzt müssen wir bei den Investitionen Kurs halten, um damit unsere Wirtschaft zu stabilisieren“, stellte Scherer fest.

„Wir werden uns in den nächsten zwei Jahren vor allem auf dringend erforderliche haustechnische Maßnahmen im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro in Schulgebäuden konzentrieren“, ergänzte Finanzdezernentin Gnädig. Neben der Fortsetzung der haustechnischen Sanierungen an der Gewerblichen Schule in Lahr und der Badischen Malerfachschule zählen dazu vor allem die haustechnische Sanierung des Gebäudes H an der Beruflichen Schule in Kehl und die Sanierung der Sanitärbereiche am Kreisschulzentrum in Offenburg.

Die energetischen Sanierungen bei den Schulgebäuden seien zum Großteil abgeschlossen. Im Haushalt ist die energetische Sanierung der Renchtalschule in Oberkirch geplant.

Für die Fortführung des Sanierungsprogramms würden laut Gnädig insgesamt rund 11,9 Millionen Euro benötigt, denen bereits bewilligte Fördermittel aus dem Schulsanierungsprogramm, eine Kostenbeteiligung der Stadt Oberkirch für die Sanierung der Renchtalschule und eventuell weitere Förderungen gegenüberstünden. Die Dezernentin gab einen weiteren Ausblick: „In der mittelfristigen Finanzplanung für die Jahre 2023 und 2024 sind weitere Investitionen mit einem Volumen von rund 10,7 Millionen Euro veranschlagt. Besonders ins Gewicht fallen hier die haustechnischen Sanierungen an der Beruflichen Schule in Kehl, der Kaufmännischen Schule in Lahr und die Fortsetzungsmaßnahmen an der Gewerblichen Schule in Lahr.“

Der Kultur- und Bildungsausschuss stimmte dem aktualisierten Sanierungsprogramm einstimmig zu und empfahl dem Kreistag, die Finanzmittel im Doppelhaushalt 2021/2022 zur Verfügung zu stellen.