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Stadt Oberkirch erhält Zuwendungsbescheide für den Breitbandausbau der Ortsnetze

Investitionen von rund 6 Millionen Euro

Die Stadt Oberkirch hat den Ausbau des Ortsnetzes in verschiedenen Bereichen der Stadt mit einem Gesamtvolumen von netto 3,9 Millionen Euro über die Breitband Ortenau GmbH & Co.KG zur Förderung beim Bund angemeldet. Jetzt kam die Mitteilung, dass der Ausbau vom Bund mit 50 Prozent gefördert wird. Den offiziellen Zuwendungsbescheid wird der Geschäftsführer der Breitband Ortenau, Josef Glöckl-Frohnholzer, nächste Woche Oberbürgermeister Matthias Braun übergeben.

Zu den Investitionen für das Ortsnetz kommen noch die Kosten für den Bau des Backbone-Netzes mit zwei Millionen Euro, sodass in Oberkirch 5,9 Millionen Euro in den Breitbandausbau investiert werden. Neben der Bundesförderung gibt es noch eine Zuwendung durch das Land. Eine Förderzusage mit voraussichtlich weiteren 40 Prozent steht noch aus.

Oberbürgermeister Matthias Braun freut sich, dass der Breitbandausbau in Oberkirch nun endlich konkrete Formen annimmt. „Davon profieren nicht nur Privathaushalte, sondern auch Unternehmen und Schulen“, sagte Braun. Das weitere Vorgehen und die konkrete Umsetzung will Braun nächste Woche mit dem Geschäftsführer der Breitband Ortenau abstimmen. Der städtische Anteil mit rund 590.000 Euro ist im Doppelhaushalt 2020/21 finanziert. Dort stehen hierfür 750.000 Euro zur Verfügung. 

Für den Breitbandausbau in Oberkirch gibt es einen Masterplan, der den Ausbau in mehreren Tranchen vorsieht. Mit der aktuellen Förderung sollen Maßnahmen in Tiergarten, Zusenhofen, Butschbach, Hesselbach und in der Kernstadt realisiert werden. 

Erfreut über die positiven Nachrichten aus Oberkirch zeigt sich auch Landrat Frank Scherer, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Breitband Ortenau GmbH & Co.KG ist, an der neben dem Landkreis auch 47 von 51 Städten und Gemeinden in der Ortenau beteiligt sind: „Der Breitbandausbau im Ortenaukreis nimmt Fahrt auf. Neben der Verlegung des kreisweiten, überörtlichen Backbone-Netzes ist auch der zügige Ausbau der Ortsnetze ein wichtiger Standortfaktor für den Ländlichen Raum. Ich freue mich, dass die Oberkircher Ortsteile, bei denen der Bedarf in Sachen digitale Infrastruktur besonders groß ist, nun bald am Puls der Zeit sein werden“, so der Landrat. Oberkirch sei eine von elf Kommunen im Kreis, für welche die Breitband Ortenau in einer ersten Runde Fördermittel beim Bund beantragt hat.