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Förderprogramm »Spitze auf dem Land«: Landrat Frank Scherer gratuliert zwei Ortenauer Unternehmen

ELR und EFRE-Förderung für Armbruster GmbH in Steinach und „BALEMA“ GmbH in Kehl-Marlen

Mit der Armbruster GmbH aus Steinach und der „BALEMA“ GmbH aus Kehl-Marlen sind zwei Unternehmen aus dem Ortenaukreis in das Förderprogramm „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ aufgenommen worden – das teilte Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, heute in Stuttgart mit.

„Ich freue mich sehr, dass mit Armbruster und „BALEMA“ erneut zwei Unternehmen aus dem Ortenaukreis zu den Technologieführern in Baden-Württemberg zählen. Zu diesem tollen Erfolg gratuliere ich ganz herzlich. Mit den Mittel aus dem Förderprogramm können die Unternehmen – gerade in der aktuell herausfordernden Situation der Corona-Pandemie – neue Impulse in ihren Betrieben setzen und ihr Potenzial als Technologieführer weiter ausbauen“, gratuliert Landrat Frank Scherer.

Von der Förderlinie haben seit Programmbeginn im Jahr 2014 zwölf Unternehmen im Ortenaukreis profitiert, landesweit wurden 104 Betriebe gefördert. Die Armbruster GmbH in Steinach ist Hersteller von medizintechnischen Apparaten und Materialien, der am Standort erweitern will und dort chirurgische Schnittblöcke unter Einbindung der 3-D-Fertigung entwickelt und fertigt. „BALEMA“ in Kehl-Marlen wollen als Hersteller hochwertigster Essigprodukte ihre Produktionskapazitäten im interkommunalen Gewerbegebiet „ba.sic“ Kehl-Neuried erweitern. „Armbruster und „BALEMA“ stehen beispielhaft für die Innovationskraft unserer Unternehmen, die mit ihren weltweit gefragten Produkten, Dienstleistungen und Lösungen das starke Rückgrat unseres Wirtschaftsstandorts Ortenau bilden. Ich bin mir sicher, dass die Fördermittel einen weiteren Entwicklungsschub auslösen und dadurch die Zukunftsfähigkeit des Ländlichen Raums stärken“, so der Landrat.

Ziel des Förderprogramms ist es, kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum, die weniger als 100 Beschäftigte haben, innovativ sind und das Potenzial zur Technologieführerschaft haben, zu fördern. Durch die Zuschüsse sollen attraktive Arbeitsplätze und neue Perspektiven im Ländlichen Raum geschaffen werden und somit die ausgeglichene Struktur und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erhalten bleiben. Bezuschusst werden etwa Investitionen in Betriebsgebäude, Maschinen und Anlagen, die zur Entwicklung effizienter Produkte und Dienstleistungen beitragen.
In der vierzehnten Auswahlrunde stellt das Land vier Millionen Euro bereit. Insgesamt stehen in der sechsjährigen Förderperiode von 2014 bis 2020 rund 40 Millionen Euro zur Verfügung. Die Fördermittel stammen aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

15.04.2020