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Landratsamt Ortenaukreis startet 2019 als »Future-Community« ins digitale Zeitalter durch

Förderung von 100.000 Euro für das Projekt Chatbot „Ortena“ entgegengenommen

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Nahmen heute die Förderzusage von Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl in Stuttgart entgegen (v.l.n.r.) Olaf Neumann, Amtsleiter der Zentralen Organisation, Jutta Gnädig, Dezernentin für Zentrale Steuerung sowie Julien Münchbach, Svenja Klein und Clemens Frey von der Zentralen Organisation im Landratsamt Ortenaukreis. Foto: LRA

„Ortena, ich brauche einen Termin bei der Zulassungsstelle“, „Hallo Claudia! Gerne reserviere ich dir einen Termin bei der Zulassungsstelle. Folgende Termine sind noch frei:“, „Danke, der 12.8. um 11 Uhr passt mir gut“, „Okay, dieser Termin ist für dich gebucht. Möchtest du auch gleich ein Wunschkennzeichen reservieren?“

Ein solcher Dialog soll im Ortenaukreis bald in Form eines neuen, interaktiven Verwaltungs-Service digitale Realität werden. Wer eine Dienstleistung des Landratsamts in Anspruch nehmen will, kann sich dann an einen Chatbot namens „Ortena“ wenden. Chatbot bedeutet im Grunde „Chatten mit einem Roboter“. Er beantwortet über das Internet automatisiert Anfragen von Kunden, erbringt Dienstleistungen oder informiert. Anhand von Schlüsselwörtern erkennt das System, welches Anliegen der Kunde hat und sucht die passenden Antworten aus der hinterlegten Datenbank heraus.

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rust hat sich der Ortenaukreis mit dem innovativen und smarten Chatbot „Ortena“ beim landesweiten Förderprogramm des Ministeriums für Inneres, Digitales und Migration „Future Communities 4.0“ beworben und eine Förderung in Höhe von 100.000 Euro „gewonnen“. „Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept des kundenorientierten und interaktiven, digitalen Bürger-Assistenten die Jury überzeugt hat! Mit der Förderung werden wir uns an die Umsetzung des zukunftsträchtigen Projekts machen,“ erklären Jutta Gnädig, Dezernentin für Zentrale Steuerung, und Olaf Neumann, Amtsleiter der Zentralen Organisation des Landratsamtes Ortenaukreis, die heute die Förderzusage von Innen- und Digitalisierungsminister Thomas Strobl im Rahmen der Veranstaltung „Morgenstadt-Werkstatt“ des Fraunhoferinstituts in Stuttgart persönlich entgegengenommen haben. 
„So ist ein weiteres innovationsgetriebenes und durch starke Kundenorientierung motiviertes Digitalisierungs-Großprojekt in der Ortenau entstanden, das vor allem auch von der engen Kooperation zwischen der Gemeinde Rust und dem Landratsamt Ortenaukreis profitieren wird“, so Gnädig. Den Bürgern und Unternehmen im Ortenaukreis werde damit der Zugang zum Landratsamt und seinen Dienstleistungen weiter erleichtert. „Ortena“ werde darüber hinaus auch die Effizienz der Verwaltungsabläufe steigern. Insbesondere die Beantwortung telefonischer Anfragen, die auf einfache Auskünfte oder einen Standardprozess abzielen, werden dann schneller und automatisiert erfolgen können.

„Ortena“ lernt durch Erfahrungen dazu und kann aufgrund seiner künstlichen Intelligenz durch jeden Dialog noch genauer und schneller Anfragen beantworten. Diese offene, stetig lernende und mit vielen Datenbanken verknüpfbare Struktur des smarten Assistenten hat das Potential für weitreichende Einsatzmöglichkeiten im digitalen Bürger- und Verwaltungsservice.

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