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Bildungskoordination für Neuzugewanderte im Ortenaukreis um zwei Jahre verlängert

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Das Team der Bildungskoordination für Neuzugewanderte im Landratsamt Ortenaukreis: Ute Moser (li.) und Christina Klaus (re.). Foto: LRA

Die Bildungskoordinatorinnen im Landratsamt Ortenaukreis, Christina Klaus und Ute Moser, können ihre Arbeit bis 2020 fortsetzen. Weil es viele positive Rückmeldungen aus der Praxis gegeben habe, habe der Bund die Förderzusage für zwei Projektstellen um zwei Jahre verlängert, so das Landratsamt. „Durch die Projektverlängerung ist es möglich, das erfolgreich gestartete Projekt der Bildungskoordination fortzuführen“, freut sich Bernhard Kohler, Leiter des Amtes für Schule und Kultur im Landratsamt Ortenaukreis.

Die Kernaufgabe der Koordinatorinnen, die Bildungsangebote für Neuzugewanderte im Kreis systematisch zu erfassen und transparent darzustellen, ist durch die mehrsprachige Online-Plattform www.ortenaukreis.de/bildungskoordination bereits realisiert. „Diese Plattform muss allerdings gepflegt werden. Wir wollen über alle aktuellen Bildungsangebote informieren und Neuzugewanderten den für sie passenden Weg zeigen, damit sie optimal auf eine Ausbildung, ein Studium oder ein Arbeitsverhältnis vorbereitet sind,“ erklärt Kohler. „Daneben wollen wir neue Bildungsangebote organisieren. Das kann auch ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel in Handel, Handwerk und Industrie und zum Erhalt der wirtschaftlichen Leistungskraft unserer Unternehmen sein.“

In den Sommerferien haben die Bildungskoordinatorinnen etwa einen Intensivsprachkurs für Flüchtlinge organisiert. Absolventen der berufsvorbereitenden Bildungsgänge an den Beruflichen Schulen, deren Sprachkenntnisse noch nicht ausreichten, um eine Ausbildung und den Berufsschulunterricht erfolgreich bewältigen zu können, erhielten zusätzlichen Deutsch-Unterricht und konnten so ihr Sprachniveau vor Beginn ihrer Ausbildung nochmals deutlich verbessern.

In den kommenden zwei Jahren geht es darum, kontinuierlich zu ermitteln, was neuzugewanderte Menschen brauchen, und passgenaue Angebote ins Leben zu rufen. Moser und Klaus werden den Bedarf analysieren und ihre Erkenntnisse den Bildungsträgern, den Kommunen und sonstigen Akteuren im Flüchtlingsbereich zur Verfügung stellen. Dazu stehen die Bildungskoordinatorinnen in stetigem Kontakt mit haupt- und ehrenamtlichen Akteuren wie Sprachkursanbietern, Jobcenter, Arbeitsagentur, Ausländeramt und Migrationsamt und nehmen regelmäßig an ihren Netzwerktreffen teil. Um den Neuzugewanderten die Integration im Alltag zu erleichtern, soll außerdem im kommenden Jahr eine mehrsprachige „Integrations-App“ für den Ortenaukreis entwickelt werden. Sie wird Neuzugewanderten helfen, sich im deutschen Behörden- und Unterstützungssystem zu Recht zu finden.

Die Bildungskoordinatorinnen des Ortenaukreises, Christina Klaus und Ute Moser, stehen für Fragen und Anregungen unter Telefon 0781 805 6286 und 6287 oder via E-Mail unter bildungskoordination-zugewanderte@ortenaukreis.de zur Verfügung.

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