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Landratsamt Ortenaukreis sorgt für frischen Wind

Vier Windräder können auf der Gemarkung Oberwolfach-Hausach gebaut werden

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V.l.n.r: Der Erste Landesbeamte des Ortenaukreises Dr. Nikolas Stoermer mit Andreas Markowsky, Ökostrom Consulting Freiburg GmbH, Kirsten Simonsen, Ingenieurbüro Simonsen Lill Consult, und Klaus Preiser von Badenova bei der Übergabe der umfassenden Genehmigung. Foto: LRA

Das Landratsamt Ortenaukreis schließt das Genehmigungsverfahren für den Bau und Betrieb von vier weiteren Windenergieanlagen im Kinzigtal ab. Es handelt sich um das Windenergieprojekt „Hohen Lochen“, das vier Windenergieanlagen auf der Gemarkungsgrenze zwischen Oberwolfach und Hausach-Einbach vorsieht. Heute überreichte der Erste Landesbeamte des Ortenaukreises Dr. Nikolas Stoermer die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Windräder an die Verantwortlichen Andreas Markowsky von der Ökostrom Consulting Freiburg GmbH, Klaus Preiser von Badenova und Kirsten Simonsen vom Ingenieurbüro Simonsen Lill Consult.

„Mit dieser Genehmigung leistet der Ortenaukreis seinen Beitrag zum landespolitisch gewollten Ausbau der Windkraft, ohne dass übermäßig in Schutzgebiete eingegriffen werden muss“, erklärt der Erste Landesbeamte. So trägt die Genehmigung in einer Vielzahl von Nebenbestimmungen für den Bau und Betrieb der Anlagen unter anderem natur- und artenschutzrechtlichen Belangen Rechnung. Der Entscheidungsprozess, ob die Anlagen gebaut werden dürfen, dauerte 14 Monate. Dabei waren neben den Gemeinden Oberwolfach und Hausach, auf deren Gemarkungen die Anlagen stehen, weitere 30 Träger öffentlicher Belange und sonstige Stellen eingebunden, um sämtliche öffentlichen Belange und auch alle Bedenken der Bürger umfassend zu prüfen.

„Da die Windräder entlang des Westweges gebaut werden sollen, äußerte etwa der Schwarzwaldverein Bedenken, dass durch Eisabwurf Gefahren für Wanderer entstehen könnten“, informiert Stoermer weiter. Im Einvernehmen mit dem Schwarzwaldverein soll deshalb der Westweg verlegt werden. Der geplante neue Wegeverlauf des Wanderweges stelle eine Bereicherung für die Wanderer dar, weil dieser in einem Teilabschnitt nicht mehr so steil sei wie bisher. Durch die Verlegung des Westweges können die sonst bei Wegeumleitungen verwendeten Eiswarnlampen gänzlich entfallen.

Erstmals wurden Anlagen der neuen Generation mit der Bezeichnung ENERCON 141 EP 4 mit einer Gesamthöhe von 229,5 Metern zugelassen. Jede Windenergieanlage hat eine Nennleistung von 4,2 Megawatt.

Mit der aktuellen Genehmigung erhöht sich die Zahl der seit 2012 zugelassenen Windenergieanlagen im Ortenaukreis auf 31 Anlagen.

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