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Ortenaukreis stellt Integrationsmanager vor

Landratsamt nimmt Aufgaben für Städte und Gemeinden im Kreis wahr

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Das Migrationsamt im Landratsamt Ortenaukreis mit Amtsleiterin Alexandra Roth (1. Reihe, 2.v.l.) und Natascha Kaiser, Sachgebietsleiterin für den Flüchtlingssozialdienst (1. Reihe, ganz links), stellte die Integrationsmanager vor, die in 40 Kommunen im Ortenaukreis eingesetzt werden. Foto: Landratsamt

Das Landratsamt Ortenaukreis hat Vertreter der Städte und Gemeinden über das kürzlich gestartete Integrationsmanagement im Landkreis informiert. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am vergangenen Mittwoch, 24. Januar, stellte das Migrationsamt neben den Inhalten und Aufgabenschwerpunkten auch die vor Ort eingesetzten Mitarbeiter vor. Michael Loritz, zuständiger Dezernent für Flüchtlingsfragen, und die Leiterin des Migrationsamtes, Alexandra Roth, freuten sich, rund 50 Verantwortliche aus den Ortenauer Kommunen im Landratsamt in Offenburg zu begrüßen. Hintergrund des Integrationsmanagement ist der im April von der Landesregierung und den Kommunalen Landesverbänden vereinbarte „Pakt für Integration“, der als wesentliches Element die Förderung sogenannter Integrationsmanager vorsieht, die geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive bei der Integration in den Städten und Gemeinden unterstützen und begleiten sollen. 40 Ortenauer Kommunen haben dem Ortenaukreis das Integrationsmanagement übertragen, elf übernehmen die Aufgabe selbst, drei haben die Caritas Offenburg beauftragt.

„Gerade in der Anschlussunterbringung ist die soziale Beratung und Betreuung von Zuwanderern sehr wichtig und ein Schlüssel für eine gelingende Integration“, erklärte Dezernent Loritz. Deshalb sei die Hauptaufgabe des Integrationsmanagement, mit gezielten Maßnahmen den Integrationsprozess der geflüchteten Menschen zu stärken, um früh eine Orientierung und Teilhabe in der Gesellschaft zu ermöglichen, so Natascha Kaiser, Sachgebietsleiterin für den Flüchtlingssozialdienst im Migrationsamt. Die Integrationsmanager seien aufgeteilt in drei Teams in den Regionen Acher-Renchtal, Kinzigtal und Lahr Umland, wo die Fachkräfte wiederum in Tandems arbeiten. Anfang März 2018 werde das Team mit 24 Mitarbeitern vollständig sein. Die teils neu eingestellten Mitarbeiter werde das Migrationsamt durch eine vierwöchige Einarbeitungszeit, wöchentliche Teamsitzungen, kollegiale Beratungen, regelmäßige Teamsupervision sowie durch interne und externe Fortbildungen zu relevanten Themen unterstützten.

In weiteren Referaten informierten Claus Gross und Matthias Merz vom Gesundheitsamt über Traumatisierung und psychische Erkrankungen. In Bezug auf Gewaltschutz, präventive Maßnahmen, Zuständigkeiten in akuten bedrohlichen Situationen sowie polizeiliche Abläufe referierten vom Polizeipräsidium Offenburg Joachim Scholl, kommissarischer Leiter des Führungs- und Einsatzstabes, Paul Riehle vom Referat Prävention sowie die zuständigen Kollegen für Flüchtlingsfragen aus den einzelnen Polizeirevieren im Ortenaukreis.

Zum Schluss der Veranstaltung hatten die Gemeindevertreter die Gelegenheit, ihre Erwartungen an das Landratsamt zu formulieren und sich persönlich mit den für sie zuständigen Integrationsmanagern auszutauschen.

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