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Ortenaukreis forciert Radwege-Ausbau

Vier neue Maßnahmen ab Ende 2018 geplant

Der Ortenaukreis forciert den Ausbau seines Radwegenetzes. Gestern wurden während der Sitzung des Umwelt- und Technik-Ausschusses vier neue Baumaßnahmen vorgestellt, mit deren Umsetzung ab Ende 2018 begonnen werden soll. Voraussetzung für den Bau der Radwege ist die Aufnahme in das Förderprogramm nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). 

„Sichere Rad- und Fußwege sind eine echte und umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Verkehr. Radwege verbinden gerade in unserem ländlichen Raum die Region und fördern den Tourismus, deswegen möchten wir unser Radwegenetz weiter ausbauen“, sagte Landrat Frank Scherer bei der Vorstellung der Projekte.  

Neben dem Schließen vorhandener Radweglücken zwischen Ettenheim-Münchweier und Herbolzheim-Broggingen sowie bei Durbach-Unterweiler ist ein Neubau eines Rad- und Gehweges am Ortseingang Lahr-Hugsweier geplant. Auch der Neubau einer Überquerungshilfe an der Oberkirchstraße in Oberachern sei geplant, informierte Straßenbauamtsleiter Roland Gäßler. Angegangen werden sollen die Maßnahmen zum Jahresende 2018. „Die Unterlagen zur Aufnahme in das LGVFG-Programm haben wir Ende September eingereicht, damit die Voraussetzungen für den Bau der Radwege fristgerecht vorliegen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Projekte ins Förderprogramm aufgenommen werden“, so Gäßler.

Die geschätzten Kosten für die vier Maßnahmen liegen bei rund 1,323 Millionen Euro. Gibt das Land grünes Licht, könnten bei einer Förderung nach der LGVFG-Radinfrastruktur bis zu 661.500 Euro an Fördergelder erwartet werden. Die Kostenbeteiligung der Kommunen läge bei 265.000 Euro. Der Ortenaukreis würde 397.000 Euro übernehmen.