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Ortenaukreis beteiligt sich an der Landesgartenschau 2018 in Lahr

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Der Liegestuhl des Ortenaukreises wird zusammen mit den Liegestühlen der Städte und Gemeinden zum Verweilen am Seeufer einladen. Foto: LRA

Den Beitrag des Ortenaukreises zur Landesgartenschau 2018 in Lahr stellten die Tourismusbeauftragte des Kreises, Sandra Bequier, und Holger Schütz, Leiter des Amts für Waldwirtschaft, am vergangenen Dienstag dem Kreistag des Ortenaukreises vor. "Die Landesgartenschau wird Tausende Besucher aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland anlocken. Wir haben hier die große Chance, den Ortenaukreis von seiner besten Seite zu zeigen und bekannt zu machen. Wem es hier gefällt, der kommt wieder“, so Landrat Frank Scherer.

Über die „Ortenau-Brücke“ werden die Besucher am Ende des 3,5 Kilometer langen Rundweges über das Landesgartenschaugelände zum Landkreis-Pavillon im Seepark gelangen. Auf der Sandfläche vor dem Pavillon direkt am Seeufer werden etwa 70 Liegestühle zum Verweilen einladen, die von den Städten und Gemeinden des Kreises und weiteren Partnern unterschiedlich gestaltet wurden. Auf einem großen Bildschirm können die Gäste den eigens produzierten Film über den Ortenaukreis sowie Beiträge der Städte, Gemeinden und Partner anschauen.

„Der Holzpavillon bietet auch Platz für wechselnde Ausstellungen“, informierte Bequier. Die kleine Bühne im Landkreis-Pavillon werde Schauplatz verschiedener Vorführungen und Veranstaltungen etwa des Ernährungszentrums oder des Eigenbetriebs Abfallwirtschaft sein. Auch die Städte und Gemeinden hätten hier die Möglichkeit, ihre touristischen und kulturellen Attraktionen zu präsentieren. „Die Veranstaltungsreihe „ DORT –Donnerstags in der Ortenau“ wird ebenfalls auf dem Gelände stattfinden. Und jeden zweiten Mittwoch wird es zur „Gartenzeit“ Vorträge zu verschiedenen Gartenthemen geben“, so die Tourimusbeauftragte. Der Kreis lade an sechs Sonntagen Besucher sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik ein, beim sogenannten „Regionalen Picknick“ Spezialitäten der Region zu verkosten.

Auf dem Gelände des Kreises erhalten auch Partner wie der Naturpark, der Nationalpark, das Naturzentrum Rheinauen, die Dorotheenhütte, das DRK, das THW, die Bergwacht oder die Feuerwehr Raum, sich darzustellen. So gestalten etwa die Teilnehmer der jährlich stattfindenden und vom Landratsamt Ortenaukreis ausgerichteten Aktion „Offene Gartentür“ in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft einen Kleingarten mit Umzäunung und vielfältiger Staudenbepflanzung. Eine überdachte Schauwand mit 24 Türen, die geöffnet werden können, bietet überraschende und witzige Informationen zum Thema Garten.

In Kleinparzellen werden den Besuchern 26 landwirtschaftlich bedeutsame Kulturen vorgestellt, die typisch für die Ortenau sind oder die Grundlage bilden für die Erzeugung von Nahrungs- und Futtermitteln sowie von nachwachsenden Rohstoffen. Mit Unterstützung von Staatlichen Versuchs- und Forschungsanstalten, Unternehmen und Fachbetrieben sowie Landwirten bietet das Amt für Landwirtschaft regelmäßig Führungen und Aktionstage im Kreispavillon und direkt an den Pflanzendemonstrationen und Lernfeldern an.

Auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern wird der „Blühende Naturpark“ zusammen mit dem Landesverband Badischer Imker heimischen Wildblumensamen aussäen, sodass die Besucher im gesamten Zeitraum der Landesgartenschau eine blühende Wildblumenwiese vorfinden.

Stadt- und Gemeindegärtner, das Umweltamt der Stadt Lahr, Baumpfleger und die Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landratsamtes haben zehn Infotafeln mit Bildern und Texten zum sachgerechten Baumschnitt entworfen. Hauptthema ist der unsachgemäße Schnitt und dessen zerstörerische Wirkung auf die betroffenen Bäume. In stehenden und liegenden Abschnitten eines Baumstamms können Besucher aktiv durch Aufklappen der Öffnungen die Entwicklung von Fäulnis im Stamm verfolgen und ein Vogelnest beobachten.

Im östlichen Teil befindet sich der Beitrag des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof, dem sogenannten „Woodhenge“, in Anlehnung an die mythische Stätte „Stonehenge“. Zwei sich gegenüberstehende, ineinander greifende Ringsegmente bilden ein eigenes Kalenderwerk aus zwölf Einheiten, die insgesamt für den bäuerlichen Jahreslauf stehen. Sie sind in ihrer Mitte durch handwerkliche Elemente (Fenster, Türen, Schindelwand) sowie durch bedruckte Glastafeln mit Motiven aus dem Museum verbunden. Die Installation besteht aus Holz aus dem Abbruch eines 100 Jahre alten Gebäudes, ist begehbar und nach oben offen. „Woodhenge“ ist das Eingangsportal in den Bereich des Landkreises und charakterisiert die Einheit des Ortenaukreis. Auch hier wird es regelmäßig Vorführungen und Mitmachaktivitäten geben.

Eine Dauerausstellung mit Standbetreuung und Wochenendprogramm für Groß und Klein bietet die Forstarena mit großem Pavillon und einer Aktionsfläche. Hier wird es um die Waldvielfalt vom Rheintal bis zur Hornisgrinde, um die Bäume und Pflanzen unserer Wälder, die Arbeitswelt Wald, die Tiere des Waldes und die Waldfunktionen wie Nutz-, Schutz-, und Erholungsfunktion gehen. „Eine besondere Attraktion wird es für Kinder geben,“ so Amtsleiter Schütz. „Sie können im Außengelände in einer hölzernen Floßbahn selbstgebaute Flöße durch die Waldlandschaften des Ortenaukreises fahren lassen.“

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