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Landrat Frank Scherer besucht »Riverside Ortenau«

Verein fördert jugendliche Langzeitarbeitslose und Schulverweigerer

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Landrat Frank Scherer (ganz rechts) besuchte heute den Verein »Riverside Ortenau«. Begleitet wurde er dabei von Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano (ganz links) und Werner Müll (2.v.r.), Kehler Gemeinderat und Beiratsmitglied bei Riverside und Vereinsvorstand Markus Sansa (2.v.l.). Foto: LRA

Jugendlichen Langzeitarbeitslosen und schulmüden Jungen und Mädchen eine Chance geben – das ist das Ziel des gemeinnützigen Vereins „Riverside Ortenau“ in Kehl-Auenheim. Seit zehn Jahren fördert der anerkannte Jugendhilfeträger und Ausbildungsbetrieb in seiner Auto-Lackier-Werkstatt junge Menschen, die in ihrer schulischen, beruflichen, sozialen und persönlichen Entwicklung beeinträchtigt sind durch intensive sozialpädagogische Unterstützung und Begleitung beim Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf. Heute bekam Vereinsvorstand Markus Sansa Besuch von Landrat Frank Scherer, der sich über aktuelle Projekte informierte und die neue Kfz-Werkstatt besichtigte. Begleitet wurde er dabei von Kehls Oberbürgermeister Toni Vetrano und Werner Müll, Kehler Gemeinderat und Beiratsmitglied bei Riverside.

„Ich begrüße die Entwicklung bei Riverside, aus einem Schrauberprojekt ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe erwachsen, der neue Wege der Beschulung und Ausbildung geht. Hier können Jugendliche unter pädagogischer und fachmännischer Anleitung ein breites Spektrum an beruflich relevanten Erfahrungen machen und zu einem strukturierten Alltag zurückfinden“, sagte der Landrat. Scherer, der sich beim Werkstatt-Rundgang als Fan amerikanischer Oldtimer zu erkennen gab, war von den Arbeiten in der modernen Lackierwerkstatt beeindruckt. „Was viele nicht wissen: Wir bieten auch normale Unfallinstandsetzung an, die von der Versicherung anerkannt wird“, informierte Sansa, der im Anschluss der Besichtigung das Jugendhilfe-Projekt „Zurück in die Zukunft“ vorstellte. „Wir betreuen dabei schulpflichtige Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren, die durch die pädagogischen Mittel ihrer herkömmlichen Schulen nicht mehr im Unterricht und Schulalltag integriert werden können“, so Sansa. Ziel sei es, die Projektteilnehmer, für die Schule häufig negativ besetzt sei, mit Hilfe von unterschiedlichen Angeboten und Methoden in ihrer Gesamtpersönlichkeit zu stärken und ihnen neue, positive Erfahrungen im berufspraktischen und schulischen Bereich zu ermöglichen. „Durch diese intensive Beziehungsarbeit wird die Leistungsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen individuell gefördert. Wir erarbeiten Zukunftsperspektiven und motivieren die Jugendliche zu einer Rückkehr an die Schule“, so Sansa. Bis zu sechs schulpflichtige Kinder und Jugendliche können an dem Projekt teilnehmen, das von der Agentur für Arbeit, der Stadt Kehl, dem Staatlichen Schulamt und dem Ortenaukreis finanziert wird.
„Riverside leistet mit „Zurück in die Zukunft“ einen wichtigen Beitrag zur Wiedereingliederung junger Menschen ins Regelsystem und bietet ihnen eine gute Chance auf eine bessere Zukunft. Ich würde mich freuen, wenn es dem Verein gelänge, ihre Aktivitäten auf weitere Berufsfelder auszuweiten“, so der Landrat.

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