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Ortenaukreis schließt weitere Radweglücke und sorgt für gut ausgebaute Kreisstraßen

Verbindung Rheinbischofsheim und Wagshurst offiziell für den Verkehr freigegeben

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Gestern haben Landrat Frank Scherer (mitte), Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach (5.v.l.) und Rheinaus Bürgermeister Michael Welsche (6.v.r.) gemeinsam mit den Ortsvorstehern Ulrich Berger (3.v.r.) (Wagshurst), und Robert Reifschneider (2.v.r.) (Rheinbischofsheim), den Kreisräten Edgar Gleiß (2.v.l.) und Manfred Kreß (1.v.r.), Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamtes im Landratsamt (1.v.l.), und Vertretern der Baufirmen, des Planungsbüros und der Stadtverwaltungen die neue Radwegverbindung zwischen Rheinbischofsheim und Wagshurst offiziell eingeweiht. Foto: LRA

Der Ortenaukreis hat seit September 2016 sieben neue Radwegkilometer zwischen Rheinau-Rheinbischofsheim und Achern-Wagshurst gebaut, die Fahrbahn der parallel verlaufenden Kreisstraße ausgebaut und die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt Wagshurst saniert. Gestern hat Landrat Frank Scherer die Strecke gemeinsam mit Acherns Oberbürgermeister Klaus Muttach und Michael Welsche, Bürgermeister von Rheinau, offiziell für den Verkehr freigegeben. 

In seiner Rede betonte der Landrat, dass der Ortenaukreis konsequent und kontinuierlich an einer zeitgemäßen und guten Infrastruktur im Ländlichen Raum arbeitet: „Mit jedem weiteren Radwegkilometer schaffen wir Mobilität für unsere Bürger und steigern durch wichtige Verbindungen für die Menschen zu Schule und Arbeitsplatz, zu Kultur- und Sportstätten, zu Freunden und Verwandten ihre Lebensqualität.“ Zu einem starken Ländlichen Raum gehöre für ihn auch eine flächendeckende Netzinfrastruktur, deshalb habe der Ortenaukreis im Zuge der Baumaßnahme gleich Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt, um zur gegebenen Zeit das Datennetz in der Region zügig zeitgemäß ausbauen zu können. Auch gut erhaltene und ausgebaute Kreisstraßen seien wichtig, deshalb freue er sich, dass der Kreistag für den Ausbau und Sanierung der Kreisstraße für eine erhöhte Verkehrssicherheit seinem Wunsch gefolgt ist, zusätzlich zwei Millionen Euro im Haushalt bereitzustellen. „Das zeigt, dass die Baumaßnahme dringend und kommunalpolitisch gewollt ist“, so Scherer bei der Verkehrsfreigabe.  

Die Kosten der Radweg-, Straßen- und Brückenarbeiten belaufen sich auf 6,4 Millionen Euro. Wegen des geringen Verkehrsaufkommens hat das Land den Straßenausbau auch im dritten Antrag nicht in das Förderprogramm aufgenommen. Dadurch erhöht sich der Kostenanteil des Kreises von drei auf knapp fünf Millionen Euro. Das Land bezuschusst den Radwegebau mit 50 Prozent mit einem Betrag von 1,036 Millionen Euro. Mit rund 120.000 Euro beteiligt sich die Stadt Achern, mit rund 230.000 Euro die Stadt Rheinau.  

Die Baumaßnahme, zu der auch zwei Brückenneubauten und eine Brückensanierung gehören, sollte ursprünglich im April 2017 fertiggestellt sein. „Damit direkte Anlieger eine bessere Zufahrtsmöglichkeit zu ihren Häusern erhalten, haben wir entschieden, die Sanierung der Brücke über den Renchflutkanal an das Bauende zu verschieben“, erklärt Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamtes im Landratsamt Ortenaukreis. Dies habe allerdings zur Folge, dass der neue Radweg noch nicht durchgängig befahren werden könne, da dieser auch über die Brücke führe. Auch die Umleitung bleibe deshalb bestehen und soll im Laufe des Freitags, 18. August 2017, aufgehoben werden.

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