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Landratsamt beteiligte sich an landes- und europaweiter Geschwindigkeits-Kontrollaktion

Das Landratsamt Ortenaukreis beteiligte sich vom 3. bis 9. April an der Schwerpunktkontrollaktion „Geschwindigkeit“ des Landes Baden-Württemberg. Bei der Kontrollwoche handelte es sich um eine europaweit abgestimmte Aktion, zu der das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration in Stuttgart aufgerufen hatte. 

Die Messungen fanden im gesamten Kreisgebiet an 24 verschiedenen Messstellen sowohl innerorts als auch außerorts statt und waren über den ganzen Tag verteilt. Messschwerpunkte waren die Bundesstraßen 3, 28, 33 und 294 sowie einige Landesstraßen. Die innerörtlichen Messstellen lagen unter anderem in den Kommunen Hornberg, Oberwolfach, Oppenau, Rheinau, Schwanau, Schuttertal, und Sasbachwalden. 

Nach Mitteilung des Landratsamts waren rund fünf Prozent (5,27) der kontrollierten Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Insgesamt wurden 2.465 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt, wobei innerorts 43 Fahrzeuge und außerorts 174 Fahrzeuge die erlaubte Geschwindigkeit nicht nur geringfügig, sondern um mehr als 20 km/h überschritten. Mit einem Fahrverbot müssen 19 Verkehrssünder rechnen. 

„Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Unfallursache bei Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten. Im Zeitraum von Januar bis Oktober 2016 war bundesweit jeder dritte Verkehrsunfall mit Schwerverletzten auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen, bei tödlichen Verkehrsunfällen sogar 42 Prozent“, so Michael Loritz, Leiter des Dezernats für Infrastrukturen, Baurecht und Migration im Landratsamt Ortenaukreis. „Wenn wir das Geschwindigkeitsniveau senken, tragen wir unmittelbar zur Reduzierung schwerer Unfallfolgen bei. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist uns ein besonderes Anliegen, daher wird der Ortenaukreis auch zukünftig kreisweit Geschwindigkeitsmessungen durchführen.“