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Zeugnisübergabe an qualifizierte Fachkräfte für die Landwirtschaft

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Bildungsreferent Helmut Lehmann (1.v.l.), Amts- und Schulleiter Dr. Rainer Moritz (2.v.l.), Klassenlehrer Stefan Kury (3.v.l.) und Dr. Martin Schreiner, Leiter Dezernat »Ländlicher Raum« (5.v.l.) mit den erfolgreichen Absolventen. Nachweis: LRA

Nach eineinhalb Jahren Qualifizierungszeit feierten 24 Absolventen der Fachschule für Landwirtschaft beim Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg den Abschluss als „Staatlich geprüfte Fachkraft für Landwirtschaft“. Bildungsreferent Helmut Lehmann vom Regierungspräsidium Freiburg übergab vor Kurzem feierlich die Zeugnisse und Urkunden.

Abends und teilweise am Wochenende vermittelte die Fachschule den Nebenerwerbslandwirten Wissen zu pflanzlicher und tierischer Produktion, Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung. Zudem standen Fächer wie Ökologischer Landbau, Waldbau, Streuobstbau oder Brennereiwesen auf dem Stundenplan. Betriebsbesichtigungen und Feldbegehungen ergänzten die theoretischen Kursinhalte. In der Projektarbeit sollte ein aktuelles betriebliches Thema aufgegriffen und darin neu erworbenes produktionstechnisches und betriebswirtschaftliches Wissen angewandt werden. Zwei der laut Lehmann überwiegend sehr guten Arbeiten wurden im Rahmen der Feier vorgestellt. Nach der Zeugnis- und Urkundenübergabe zeichnete Klassenlehrer Stefan Kury vom Amt für Landwirtschaft die Klassenbesten Stefan Ohnemus aus Schuttertal und Nick Köbel aus Kehl-Hohnhurst aus.

„Dieser Lehrgang fand neben Familie, Beruf und landwirtschaftlichem Betrieb statt und erforderte daher Motivation und Durchhaltevermögen,“ lobte Martin Schreiner, Dezernent für Ländlichen Raum im Landratsamt Ortenaukreis, die Absolventen. Die schöne und vielfältige Kulturlandschaft der Ortenau sei nicht selbstverständlich. Wie wichtig den Fachschulabsolventen neben dem eigenen Betrieb der Erhalt dieser Landschaft und damit ihrer Heimat sei, hätten sie mit ihrem Besuch der Fachschule und ihrer Investition in Wissen, Austausch und Kontakte bewiesen. Abschließend wies der Leiter des Amtes für Landwirtschaft Rainer Moritz auf die lange Tradition der Fachschule und das in Kürze stattfindende 150-jährige Schuljubiläum hin.

Die Absolventen: Sabrina Brandstetter (Oberkirch), Stefan Echle (Oberharmersbach), Sandra Fischer (Neuried), Manfred Hoferer (Neuried), Georg Huber (Oberharmersbach), Raphael Hügel (Neuried), Tobias Isenmann (Oberharmersbach), Landolin Jilg (Oberharmersbach), Jan Kirschner (Schutterwald), Erwin Klausmann (Hausach), Nick Köbel (Kehl-Hohnhurst), Marco Lang (Oberharmersbach), Markus Maier (Offenburg), Stefan Ohnemus (Schuttertal), Johannes Pfundstein (Zell a. H.), Simon Pfundstein (Oberharmersbach), Thomas Rehm (Seelbach), Johannes Schmieder (Oberharmersbach), Jürgen Schwarz (Fischerbach), Philipp Seigel (Schutterwald), Christian Sum (Oberwolfach), Daniel Uhl (Fischerbach), Andreas Vollmer (Fischerbach), Markus Wernet (Welschensteinach).

Hintergrund: Zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe im Ortenaukreis werden im Neben- oder Zuerwerb geführt. Der gebiets- und praxisbezogene Unterricht der Fachschule in Offenburg bietet landwirtschaftlichen Unternehmern ohne landwirtschaftliche Berufsausbildung die Möglichkeit, Wissenslücken zu schließen und weitere vielfältige Kenntnisse zu erlangen. Im Mittelpunkt dieses Fachschulangebotes steht die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen gepaart mit aktuellem Fachwissen und abgestimmt auf die regionalen Gegebenheiten der Ortenau.

Ziele sind einerseits der Abschluss „Staatlich geprüfte Fachkraft für Landwirtschaft“ und andererseits Kenntnisse und Fähigkeiten zu erlangen, um einen landwirtschaftlichen Betrieb zukunftsfähig auszurichten und erfolgreich führen zu können.