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Ortenaukreis schließt Projekt »Radwege im Mittleren Kinzigtal« erfolgreich ab

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Landrat Frank Scherer (4.v.r.) eröffnete gestern Nachmittag gemeinsam mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Sandra Boser (3.v.l.) und den Bürgermeistern Thomas Geppert, Wolfach (4.v.l.), Manfred Wöhrle, Hausach (2.v.r.) und Siegfried Eckert, Gutach (3.v.r.) das letzte Teilstück des Projektes »Radwege im Mittleren Kinzigtal«. Mit dabei waren auch Daniela Borchert vom Regierungspräsidium Freiburg (1.v.r.), Andreas Knäble von der Firma Knäble Bau (2.v.l.) und Roland Gäßler, Leiter des Straßenbauamtes im Landratsamt Ortenaukreis (1.v.l.). Foto: LRA

Der Ortenaukreis hat in knapp sechs Monaten Bauzeit die Rad- und Gehwegverbindung zwischen Gutach und dem Wolfacher Stadtteil Kirnbach fertiggestellt und schließt damit das Projekt „Radwege im Mittleren Kinzigtal“ ab. Gestern gab Landrat Frank Scherer die 1,3 Kilometer lange Strecke für den Verkehr frei.  

In seiner Rede betonte der Landrat die Bedeutung der Mobilität als wichtiger Standortfaktor gerade im ländlichen Raum: „Der Ortenaukreis und seine Kommunen arbeiten ohne Unterlass daran, dem gerecht zu werden, indem wir unsere Straßen erhalten und ausbauen, neue Radwegeverbindungen schaffen und den öffentlichen Nahverkehr weiter optimieren. Wir schaffen wichtige Verbindungen für die Menschen zu Schule und Arbeitsplatz, zu Kultur- und Sportstätten, zu Freunden und Verwandten.“ Da heute auch die virtuelle Mobilität von überragender Bedeutung im Arbeitsleben und für die Lebensqualität sei, habe der Ortenaukreis im Zuge der Baumaßnahme gleich Leerrohre für Glasfaserkabel verlegt, um zur gegebenen Zeit das Datennetz in der Region zügig zeitgemäß ausbauen zu können.

Der Radweg sollte ursprünglich im Oktober 2016 fertig sein. Aufgrund der Lage des Radwegs direkt an den Gleisen der Deutschen Bahn waren während der Bauarbeiten hohe Sicherungsauflagen zu beachten, die trotz des geplanten Baubeginns im September 2016 zu einer längeren Bauzeit und höheren Kosten führten. Landrat Frank Scherer erklärte: „Wir wollten jegliches Risiko während des Baus ausschließen: für die Zugführer, für die Bauarbeiter und für die künftigen Ragwegnutzer. Deshalb wurden alle Arbeiten in Gleisnähe durch einen Sicherungsposten überwacht und ein verlängertes Schutzgeländer errichtet. Aber für zusätzlichen Schutz nehmen wir höhere Kosten und einen langsameren Bauablauf natürlich in Kauf“, betonte Scherer.

Gleichzeitig mit der Radwegfreigabe wurde eine vorläufige Ampelanlage in Betrieb genommen, die die sichere Querung der B 33 für Fußgänger und Radfahrer ermöglicht, bis die Lösung einer Radwegunterführung vom Regierungspräsidium Freiburg realisiert werden kann. Parallel zu der Radwegbaumaßnahme hat das Regierungspräsidium die Fahrbahn der B33 im Bereich Gutach-Turm saniert.

Die Gesamtkosten für den Rad- und Gehweg belaufen sich auf 740.000 Euro. 45.000 Euro entfallen auf die Leerrohrverlegung für das kreisweite Glasfaser-Backbone-Netz und 35.000 Euro auf die Sicherheitsauflagen. Das Land bezuschusst den Radwegebau mit 61 Prozent, 32.000 Euro trägt die Gemeinde Gutach, 16.000 Euro die Stadt Wolfach und 7.000 Euro die Stadt Hausach.