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Ausstellung »Grenzgänge« im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg eröffnet

Ausstellung „Grenzgänge“ im Landratsamt Ortenaukreis in Offenburg eröffnet

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Interessierte Ausstellungsbesucher vor dem Bild »Abgeschnitten 4« der Künstlerin Uschi Bracker. Mit 38 weiteren Werken behinderter und nichtbehinderter Künstler ist es vom 20. Februar bis 7. April in der Ausstellung »Grenzgänge« im Landratsamt zu sehen. Foto: Landratsamt Ortenaukreis

Mit einer Vernissage hat das Landratsamt Ortenaukreis die Ausstellung „Grenzgänge“ am Donnerstag, 16. Februar 2017, im Foyer vor den Sitzungssälen des Landratsamts in Offenburg eröffnet. Die 39 imposanten Werke behinderter und nichtbehinderter Teilnehmer des Inklusionsprojekts „Grenzgänge-Atelier“ der Kehler Diplom-Designerin Anita Frei-Krämer sind von Montag, 20. Februar, bis Freitag, 7. April, zu den Öffnungszeiten des Landratsamts zu sehen.

Die präsentierten Kunstwerke bilden die gesamte Bandbreite der im Projekt entfalteten Kreativität ab. Neben Gemälden in Öl und Acryl sind auch Zeichnungen und Collagen, aber auch Erzählungen, Prosatexte oder Gedichte entstanden. Die Ausstellung zeigt Arbeiten der Projektteilnehmerinnen Ina Münk, Jutta Sansa, Mila Dedic und Christiane Stassen. Darüber hinaus präsentieren die aus Bielefeld und Umgebung stammenden professionellen Künstlerinnen Maria Kübeck, Uschi Bracker, Viola Richter-Jürgens, Karin Davids und Rosa Marusenko, die sich im Künstlerinnenforum Ostwestfalen-Lippe zusammengeschlossen haben, ihre Werke zum Thema „Grenzgänge“.

„Dieses Kunstprojekt war mehr als ein beispielgebendes Inklusionsprojekt: Es förderte die Selbstfindungs- und Selbstorganisationspotenziale der Künstler, ermöglichte ihnen soziale Beziehungen aufzubauen und Netzwerke zu knüpfen und so durch ihre künstlerische Aktivität auch neues Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu erlangen“, so Bernhard Kohler, Leiter des Amts für Schule und Kultur, in seinem Grußwort. Im Rahmen der Kulturförderung des Ortenaukreises biete das Landratsamt dem außergewöhnlichen Projekt daher gerne die Möglichkeit und das passende räumliche Ambiente, um die künstlerischen Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Die gemeinsame Ausstellung von Laien und professionellen Künstlerinnen ist eine weitere Plattform, die beiden Gruppierungen die Teilhabe am gesellschaftlichen Austausch und Leben ermöglicht. Für das Publikum wird Inklusion so greifbar. Neben der gegenseitigen Wertschätzung ist die Ausstellung ein Zeichen für die Ernsthaftigkeit kultureller Äußerungen jedes einzelnen Künstlers“, sagte Anita Frei-Krämer, die in die Ausstellung einführte.

Die Ausstellung kann bis Freitag, 7. April 2017, im Foyer vor den Sitzungssälen des Landratsamts Ortenaukreis in der Badstraße 20 in Offenburg während den Öffnungszeiten besucht werden. Die allgemeinen Öffnungszeiten des Landratsamts sind: Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr und Donnerstagnachmittag 13 bis 18 Uhr .