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Bechterew-Selbsthilfegruppe Offenburg/Durbach freut sich über weitere Interessenten

Unter dem Motto „Bechterewler brauchen Bewegung“ treffen sich Betroffene einmal wöchentlich in Durbach, um dieser schmerzhaften chronischen Erkrankung durch regelmäßige und spezielle Gymnastik entgegen zu wirken. Die Gruppe, die bei ihrem Training von einem Physiotherapeut unterstützt wird, ist offen für neue Teilnehmer. 

„Morbus Bechterew ist eine Krankheit, die im Alter zwischen 20 und 30 Jahren auftreten kann und Betroffene dann ein Leben lang beschäftigt“, erklärt Héctor Sala von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen im Ortenaukreis. Dabei komme es zu einer Versteifung der Wirbelsäule, bei der nach und nach ein entzündlicher Prozess jeden einzelnen Wirbel starr werden lässt. Die Ursachen der Krankheit, die im 20. Jahrhundert erstmals vom russischen Neurologen Wladimir Bechterew beschrieben wurde, sind bis heute nicht bekannt. „Morbus Bechterew ist nicht heilbar, dennoch gibt es auf der medikamentösen Seite erfreuliche Entwicklungen. Angenommen wird, dass es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt. Es dauert oft Jahre, bis die endgültige Diagnose feststeht“, so Sala weiter. Betroffene können versuchen, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, denn durch das ständige Trainieren lässt sich diese in ihrem Verlauf beeinflussen. 

Die Gruppe mit Betroffenen, die nicht nur durch Gymnastik die Krankheit beeinflussen will sondern der auch Erfahrungsaustausch wichtig ist, trifft sich in der Regel Montags um 18 Uhr in Räumlichkeiten der Einrichtung Mediclin in Durbach. Interessierte sind herzlich willkommen und erhalten weitere Informationen bei der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen unter der Telefonnummer 0781 805 9771.