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Grenzüberschreitender Fachtag: Unbegleitete minderjährige Ausländer in Deutschland und Frankreich

Angesichts der zahlreichen Einreisen unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UMA) seit dem vergangenen Jahr fand am vergangenen Donnerstag, 1. Dezember, in den Räumen der Hochschule Kehl ein grenzüberschreitendes Seminar für Fachkräfte aus dem Sozialwesen und für Ehrenamtliche statt. Rund 140 Akteure aus Frankreich und Deutschland – Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Leiter von Einrichtungen, Verwaltungsvertreter und Ehrenamtliche aus dem Vereinswesen oder dem Bereich der Bildung, haben sich auf Einladung der Hochschule für Sozialpädagogik in Straßburg,

Heiko Faller, Leiter des Jugendamtes im Landratsamt Ortenaukreis, berichtet: „Die Teilnehmer haben die gemeinsamen Herausforderungen, denen sich die Kinder und Jugendlichen sowie die Fachkräfte aus diesem Bereich stellen müssen, herausgearbeitet und Erfahrungen zu Erstaufnahmeverfahren, erzieherischer Begleitung, psychosozialer Unterstützung, Spracherwerb und Aus- und Weiterbildung ausgetauscht. Trotz der Unterschiede, die zwischen Deutschland und Frankreich bestehen – Deutschland hat etwa 2015 und 2016 erheblich mehr unbegleitete minderjährige Ausländer aufgenommen als Frankreich - zeigen sich gerade in der Arbeit mit den jungen Menschen viele Gemeinsamkeiten.“ Denn unabhängig vom Aufnahmeland, so Faller weiter, handele es sich immer um Kinder und Jugendliche mit oft schlimmen Erfahrungen und Traumata, die bei allen eine Begleitung erforderten. Die Fortbildungsteilnehmer seien sich einig gewesen, dass diese Kinder und Jugendlichen über das Erreichen der Volljährigkeit hinaus begleitet werden müssen, um sie erfolgreich integrieren zu können.  

Im Rahmen der vom Conseil départemental du Bas-Rhin, dem Ortenaukreis, der Fondation Entente Franco Allemande und dem Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau unterstützten ganztägigen Fortbildung wurden unterschiedliche institutionelle Ansätze deutlich und die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit aller Akteure auch über die Landesgrenzen hinaus zu stärken. Hier zeige sich auch der Mehrwert deutsch-französischer Austausche, denn diese ermöglichten es den Beteiligten, andere Sichtweisen kennenzulernen, so der Jugendamtsleiter des Ortenaukreises.

der Evangelischen Hochschule Freiburg und des Euro-Instituts in Kehl über die Arbeit im Zusammenhang mit der Aufnahme, Begleitung und Integration von UMA informiert und ausgetauscht.  
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