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Neubau am Kreisschulzentrum Offenburg eingeweiht

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Ansicht Bau D, Foto: Landratsamt Ortenaukreis

Seit September nutzen die Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen und der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen das neue Schulgebäude am Kreisschulzentrum in Offenburg. Gestern weihte Landrat Frank Scherer den Neubau (Gebäude D) an der Zähringer Straße feierlich ein. 

Mit dabei waren Offenburgs Baubürgermeister Oliver Martini, Claudia Cassiani vom Regierungspräsidium Freiburg, Architekt Joel Harris und Landschaftsarchitekt Frank Jetter, die Schulleiter Heinrich Kiefer, Haus- und Landwirtschaftliche Schulen, und Thomas Rahner, Kaufmännische Schulen, die Dekane Frank Wellhöner und Matthias Bürkle sowie Mitglieder des Kreistags, Elternvertreterinnen und Schülervertretung. Die Musik AG der Kaufmännischen Schule umrahmte die Feier. 

Bevor er offiziell den Schlüssel aus der Hand des Architekten in Empfang nahm, erläuterte Landrat Scherer den Nutzen der Investition: „Der Ortenaukreis hat als Schulträger über sieben Millionen Euro investiert, um für Ortenauer Schülerinnen und Schüler und damit für die Gestalter und Entscheider von morgen moderne Lernmöglichkeiten zu schaffen. Ich freue mich, dass der Kreistag diesem Neubau zugestimmt hat, weil neue Schulhäuser Bauwerke sind, mit denen wir, mehr als mit jedem anderen Bauwerk, für unsere Zukunft bauen.“

Mit dem Neubau habe der Kreis ein starkes Zeichen für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Ortenau gesetzt. Gebäude D, das von den Kaufmännischen Schulen und den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen gemeinsam genutzt werde, werde den speziellen Bedürfnissen beider Schulen bestens gerecht.

Das flexible Raumkonzept ermögliche die vielseitige Nutzung von Räumen wie zum Beispiel die Zusammenlegung von Mensa und Konferenzraum zu einem Veranstaltungssaal. Direkt ins Auge steche die Farbgebung: Die Farbe Orange am Boden, die Wärme, Vitalität, Kreativität und Arbeitsfreude symbolisiere, setze sich bis hinaus auf den neu gestalteten Campus fort.

Das neue Schulgebäude hat eine Nettogrundfläche von 2559 Quadratmetern. Es bietet Platz für einen Musikraum, einen Physik–Lehrsaal, einen Zeichensaal, drei EDV-Räume, Fachräume für die Übungsfirma und Pflege, eine Schülerbibliothek, Schülerarbeitsräume und Räume für Lehrkräfte. Für den Ganztagesbetrieb gibt es eine Mensa sowie Schüleraufenthaltsräume.

Der Entwurf des Neubaus stammt vom Büro „Harris + Kurrle Architekten“ aus Stuttgart. Sie waren als Sieger aus einem im Jahr 2013 europaweit ausgelobten Architektenwettbewerb hervorgegangen. Die Bauaufträge, die nach öffentlicher Ausschreibung im Rahmen von Bieterwettbewerben vergeben wurden, gingen an zahlreiche Unternehmen aus der Ortenau. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit wurde das Gebäude zum Schuljahresbeginn 2016 bezogen.

Das Bauprojekt am Kreisschulzentrum ist eine der derzeit größten Einzelbaumaßnahmen des Ortenaukreises. Für den Neubau wurden 6,65 Millionen Euro investiert, in die Neugestaltung des Campus weitere 500.000 Euro. Dafür hat das Land Baden-Württemberg einen Zuschuss in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro gegeben. In die energetische Sanierung der Gebäude A, B und C des Kreisschulzentrums investierte der Ortenaukreis in der jüngeren Vergangenheit weitere 8,5 Millionen Euro. 

Der Bedarf an neuen Schulräumen bestand bei beiden Schulen bereits seit längerer Zeit. Aufgrund der Entwicklung ihrer Schülerzahlen hatten sowohl die Kaufmännischen Schulen mit dem Wirtschaftsgymnasium als auch die Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen mit dem Biotechnologischen und dem Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium bereits im Jahr 2003 Erweiterungsbedarf angemeldet. Der Kultur- und Bildungsausschuss des Kreistags und der Kreistag selbst hatten sich in den Folgejahren intensiv mit der Erweiterung befasst und den gemeinsamen Neubau in den Doppelhaushalt 2009/2010 eingestellt. Wegen der Finanzkrise wurde das Neubauprojekt zunächst auf Eis gelegt. Im Sommer 2014 hat der Kreistag den Entwurf endgültig genehmigt und die erforderlichen Finanzmittel bereitgestellt.

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