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Besuch von Landrat Frank Scherer und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch im Ernährungszentrum Südlicher Oberrhein

Wichtiger Bildungspartner

Landrat Frank Scherer empfing kürzlich Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch von Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg im Ernährungszentrum Südlicher Oberrhein in Offenburg. Scherer erinnerte dabei an die große Bedeutung der Land- und Forstwirtschaft im Ortenaukreis. „Unser Ernährungszentrum ist im Kontext von Direktvermarktung, Nahrungsmittelerzeugung und Offenhaltung der Landschaft ein wichtiger Baustein des Ländlichen Raums.“ 

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Landrat Frank Scherer (Mitte) hob beim Besuch von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (rechts) die Bedeutung des Ernährungszentrums als wichtiger Bildungspartner für die verschiedenen Einrichtungen und Institutionen im Ortenaukreis hervor. Rechts: Luz

Das Ernährungszentrum Südlicher Oberrhein ist eines von vier Ernährungszentren in Baden-Württemberg, die im Jahre 1997 von der damaligen Landwirtschaftsministerin Gerdi Staiblin initiiert und in die Referate Hauswirtschaft und Ernährung der jeweiligen Landwirtschaftsämter eingebunden wurden. Scherer betonte die vielfältigen Informationsangebote und hob die Bedeutung des hiesigen Ernährungszentrums als wichtiger Bildungspartner für die verschiedenen Einrichtungen und Institutionen im Ortenaukreis hervor. „Regionalität und Saisonalität, die im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen des Ernährungszentrums stehen, sind für den Ortenaukreis besonders wichtig. Bleibt die Wertschöpfung in der Region, ist dies auch ein wichtiger Beitrag zur Existenzsicherung unserer bäuerlichen Familienbetriebe und somit auch für die Erhaltung und Pflege unserer hochwertigen Kulturlandschaft im Ortenaukreis“, so der Landrat.  

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Landrat Frank Scherer (links) und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch freuten sich, mit welcher Begeisterung Siebtklässler des Lender-Gymnasiums Sasbach an den Töpfen und Schneidebrettern in der Lehrküche hantierten.

Staatssekretärin Gurr-Hirsch ließ beim Besuch in der Lehrküche das Sprichwort „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ aufleben. Wichtig sei es deshalb, dass Kinder schon im Kindergarten und in der Schule praxisorientiert vermittelt bekommen, wie Nahrungsmittel vor Ort auf den landwirtschaftlichen Betrieben erzeugt werden und welche Speisen man daraus zubereiten könne. Es freue sie deshalb sehr, so die Staatssekretärin, mit welcher Begeisterung die Klasse 7a des Lender-Gymnasiums Sasbach an den Töpfen und Schneidebrettern in der Lehrküche hantierte. „Als Bindeglied zwischen Erzeugern und Verbrauchern haben die Ernährungszentren auch die Aufgabe, den Weg von landwirtschaftlichen Urprodukten ganz nach dem Motto „vom Acker frisch auf den Teller“ aufzuzeigen“, erläuterte die Leiterin Luzia Bollack-Beuschlein. Die Mädchen und Jungen waren zu einem Aktionsvormittag im Ernährungszentrum, um sich in Theorie und Praxis mit dem Thema „Fast Food“ zu beschäftigen. „Mit großem Eifer und Interesse haben sie konzentriert geschnitten und gerührt und genossen anschließend Backofenkartoffeln mit Kräuterdip, selbstgemachte Gemüse-Pizza und Himbeer-Joghurt-Desserts. Die Rezepte waren heiß begehrt und das Nachmachen ist garantiert“, so Bollack-Beuschlein.  

Gurr-Hirsch bekräftigte, wie wichtig solche Aktionstage für den richtigen Umgang mit Lebensmitteln seien und nannte dabei auch die Einrichtung von Gärten in Tageseinrichtungen und Schulen sowie die Durchführung des „aid-Ernährungsführerschein“, bei dem bereits in der Grundschule der praktische Umgang mit Lebensmitteln und deren Wertschätzung im Mittelpunkt stehe. Durch aktuelle und praxisbezogene Fortbildungsangebote des Ernährungszentrums sollen Erzieher und Lehrer bei diesen wichtigen Aufgaben gezielt unterstützt werden, so die Staatssekretärin.  

Die Angebote des Ernährungszentrums für Schulklassen, Gruppen und Vereine sowie das aktuelle Veranstaltungsprogramm gibt es online unter

www.ernaehrungszentrum-ortenaukreis.de.
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