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Ortenaukreis ist weiterhin Modellkommune E-Government

Das Landratsamt Ortenaukreis macht als Modellkommune E-Government weiter. Bereits vor zwei Jahren wurde das Landratsamt als eine von deutschlandweit acht Modellkommunen vom Bundesministerium des Innern ausgewählt, um die Digitalisierung der Öffentlichen Verwaltung in Pilotprojekten zu testen und voranzutreiben. Ziel des Projekts war es, die Bürgerfreundlichkeit zu verbessern und die Effizienz des Verwaltungshandelns nachhaltig zu steigern. Beim offiziellen Projektabschluss Ende September im Bundesministerium des Innern in Berlin haben die beteiligten Verwaltungen vereinbart, die Kooperation auch in Zukunft fortzusetzen.  

Während der zweijährigen Projektlaufzeit hat der Ortenaukreis eine moderne, intuitiv bedienbare und barrierefreie Internetseite entwickelt, die Online-Beantragung von BAföG-Leistungen realisiert sowie die Online-Anhörung bei Ordnungswidrigkeiten eingeführt. Darüber hinaus hat das Landratsamt in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg sowie den vier Rechenzentren in Baden-Württemberg die Erstbeantragung des Führerscheins digitalisiert. Diese Online-Anwendung soll Anfang 2017 zur Verfügung stehen.  

Auch schon vor der Teilnahme am Bundesprogramm konnten die Bürger aus der Ortenau etwa den Bearbeitungsstand beim Bauantragsverfahren abfragen, Förderanträge einreichen, Kreistagsinformationen abrufen, Wunschkennzeichen reservieren oder Stellenbewerbungen einreichen.  

„Nach zwei Jahren intensiver Projektarbeit ist der Ortenaukreis deutschlandweit unter den Vorreitern im E-Government“, freut sich Landrat Frank Scherer. „In den nächsten Jahren wird es weiter darauf ankommen, die Digitalisierung vorantreiben, wo dies möglich und sinnvoll ist. Sie ist der Schlüssel für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung unserer Dienstleistungen in der gesamten Fläche des ländlichen Raums“, so Scherer weiter.  

Anlässlich des Festakts „100 Jahre Landkreistag“ am 8. September 2016 in Berlin ging auch Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Erfolge des Modellprojekts und die Herausforderungen der Digitalisierung der Verwaltung ein: „Die Modellkommunen konnten in den beiden vergangenen Jahren viele Erfahrungen sammeln, die sie nun hoffentlich weitergeben. Wir wollen nun die Lehren aus dem Modellprojekt ziehen. Die Ergebnisse des Pilotprojekts zeigen aber durchaus, unter welchem Druck kommunale Verwaltungen stehen. Sie arbeiten im Spannungsfeld sehr hoher gesellschaftlicher Erwartungen und Ansprüche sowie sehr komplexer Aufgaben einerseits und begrenzter Ressourcen andererseits.“ 

Um deutschlandweit Synergien für andere Städte und Landkreise zu schaffen, hat das Bundesministerium des Innern aus den Erfahrungen der Modellkommunen zum Abschluss ein "Kochbuch für kommunales E-Government" erstellt, das schrittweise erläutert, welche Aufgaben bei der Digitalisierung der Verwaltungsarbeit gelöst werden müssen. Darüber hinaus wurde eine Online-Plattform für einen Praxisdialog auf dem Demografieportal des Bundes eingerichtet, wo auch das Kochbuch zum Download bereit steht (www.demografie-portal.de). 

Zu den acht Modellkommunen gehören neben dem Ortenaukreis der Landkreis Cochem-Zell und der Heidekreis sowie die Städte Düren, Gütersloh, Halle (Saale), Norderstedt und die Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren. Bei der Umsetzung wurden sie von der Hochschule Harz wissenschaftlich begleitet.  

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