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Einschulungsuntersuchungen 2017 für den Ortenaukreis abgeschlossen

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Ortenaukreis hat rund 3.450 Kinder, die 2017 eingeschult werden sollen, untersucht.

Bei der Untersuchung durch Medizinische Assistentinnen des Gesundheitsamtes werden jedes Jahr unter anderem die Sprache und das Sprachverständnis getestet. „Bei mehr als einem Drittel der Kinder, die im nächsten Jahr eingeschult werden sollen, stellten wir einen intensiven Förderbedarf fest“, informiert Evelyn Kraus, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamtes und erklärt weiter: „Bei elf Prozent haben wir zusätzlich eine Abklärung der Sprachentwicklung beim Kinder- und Jugendarzt empfohlen.“

Für die kindliche Entwicklung sei es sehr wichtig, dass gehörte Informationen richtig erfasst und verarbeitet werden. „Jedes Gespräch, jedes Erzählen fördert die Sprachentwicklung. Kinder profitieren davon, wenn sich die Eltern Zeit nehmen, um mit ihnen Geschichten zu lesen, zu erzählen, Kinderreime zu lernen oder Kinderlieder zu singen“, weiß die stellvertretende Amtsleiterin. Gleichzeitig können Kinder im Alltag spielerisch gefördert werden, wenn sie sich mehrere Aufträge oder Zahlenreihen merken sollen.

Werden Kinder zweisprachig erzogen, sollten die Eltern in der Sprache mit ihren Kindern sprechen, die sie am besten können. Sprechen die Eltern unterschiedliche Sprachen, kann jeder in seiner Muttersprache mit dem Kind reden. Es sollte nicht in einem Satz zwischen Sprachen gewechselt werden. Sobald Kinder regelmäßig den Kindergarten besuchen, fördert dies ihren Spracherwerb. Auch der Kontakt mit Gleichaltrigen, beispielsweise im Sportverein, hilft Kindern, schneller die deutsche Sprache zu lernen.

Bei der Basisuntersuchung wird auch die korrekte Aussprache einzelner Worte überprüft. Knapp zwölf Prozent der Kinder wurden zur Überprüfung ihrer Artikulation zum Kinder-und Jugendarzt verwiesen. „In diesem Zusammenhang kommt den vorgeschriebenen U-Untersuchungen bei Kindern eine wichtige Bedeutung zu“, verdeutlicht Katrin Nagel, Kinder-und Jugendärztin im Gesundheitsamt. Denn damit eine Sprachtherapie zum richtigen Zeitpunkt beginne sei eine enge Abstimmung mit dem betreuenden Kinder- und Jugendarzt sehr wichtig.

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