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Ortenaukreis: Beratungsstelle für psychisch kranke Menschen nimmt Arbeit auf

Am Mittwoch, 24. August, nimmt die neue Beratungsstelle für psychisch kranke Menschen des Ortenaukreises ihre Arbeit auf. Psychisch Erkrankte und ihre Angehörigen können sich dort informieren und beraten lassen oder sich über Probleme mit Einrichtungen der psychiatrischen Versorgung beschweren.

Die Beratungsstelle bietet Sprechzeiten in den einzelnen Regionen des Ortenaukreises:
In Achern in den Räumen des Caritasverbands Acher-Renchtal e.V., in Kehl in den Räumen des Diakonischen Werks, in Lahr in den Räumen des Caritasverbands Lahr e.V., in Offenburg in den Räumen der AWO sowie in Hausach in den Räumen des Diakonischen Werks.

Damit besteht im gesamten Ortenaukreis einmal in der Woche die Möglichkeit eines persönlichen Gesprächs ohne Anmeldung. Es können auch Anfragen per E-Mail und Telefon gestellt und Termine vereinbart werden. Sprechzeiten, E-Mail Adressen und Telefonnummern sind auf der Internetseite des Ortenaukreises unter www.ortenaukreis.de/ibb zu finden.

Die Stelle ist durch Betroffene, Angehörige und unabhängige Fachleute besetzt, die ehrenamtlich tätig sind. Die in Offenburg erreichbare Ansprechpartnerin erfüllt die Funktion der Patientenfürsprecherin. Diese Besetzung soll psychisch Kranken Unterstützung auf Augenhöhe geben und es den Patienten leicht machen, sich Hilfe zu holen. Beides – Beratungsstelle und Patientenfürsprecher – schreibt das 2015 in Kraft getretene Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten vor.

„Zusammen mit der Freien Liga der Wohlfahrtspflege, die Räume in den Regionen zur Verfügung stellen, haben wir einen Weg gefunden, die Beratung im Ortenaukreis dezentral anzubieten. Fünf geschulte und motivierte Ehrenamtliche haben die Aufgabe übernommen, was mich sehr freut“, sagt Sozialdezernent Georg Benz. Der Kreistag hat die Ehrenamtlichen zunächst befristet für ein Jahr in der Kreistagssitzung am 19. Juli 2016 bestellt.

Das Land Baden-Württemberg finanziert die Beratungsstelle mit 17.500 Euro für die Einrichtung und 14.500 Euro jährlich für den laufenden Betrieb. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten eine Entschädigung für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

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