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Fortbildungstag im Landratsamt Ortenaukreis: Sprachförderung, Asylrecht und Austausch für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

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Teilnehmer des Themenmarktplatzes zusammen mit den Veranstaltern des Landratsamts Ortenaukreis, Ursula Moster (3. v. r.), Christel Bleß-Eberhart (1. v. l.) und Ingo Kempf (4. v. l.), Foto: LRA

Die Unterstützung ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer stand im Mittelpunkt eines Fortbildungstages am vergangenen Samstag im Landratsamt Ortenaukreis. Rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren der gemeinsamen Einladung des Migrationsamtes und der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement gefolgt, um sich auszutauschen, sich über Neuerungen im Asylrecht zu informieren oder Tipps für erfolgreichen Sprachunterricht zu erhalten.

„Wir möchten unsere zahlreichen Ehrenamtlichen, deren Engagement eine wichtige Säule der Integrationsarbeit ist, durch Fortbildungsangebote bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig soll dieser Tag ein Dankeschön für Ihren großartigen Einsatz sein“, sagte die Leiterin des Flüchtlingssozialdienstes beim Landratsamt, Natascha Kaiser, die im Namen des Migrationsamts die Teilnehmer begrüßte.

Am Vormittag moderierte Ingo Kempf von der Vernetzungsstelle Bürgerschaftliches Engagement einen Themenmarktplatz. Dort konnten die Ehrenamtlichen persönliche Anliegen und Fragen vorbringen und anschließend selbst gewählte Themen in Gruppen diskutieren und bearbeiten. Die Gespräche drehten sich dabei um Wohnungssuche und Umzug, um Probleme, die aus kulturellen Unterschieden resultieren, sowie um Schwierigkeiten beim ehrenamtlichen Sprachunterricht.
Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wahl zwischen verschiedenen Workshops. Rechtsanwalt Reinhard Kirpes informierte über Neuerungen im Asylrecht und beantwortete Fragen zum Asylverfahren. Für die ehrenamtlichen Sprachlehrer gab Tanja Henk, Diplom-Dolmetscherin und Deutsch-Dozentin, zahlreiche Tipps zu Rahmenbedingungen, Motivationstechniken, Unterrichtsplanung und geeigneten Lehrwerken weiter. In die besonderen Methoden und Kenntnisse zur Alphabetisierung führte Sprachdozentin Christa Maria Holte ein und zeigte zahlreiche Beispiele aus ihrer Erfahrung auf. „Wir nehmen viele wertvolle Tipps mit, die wir in unserer Arbeit umsetzen können“, so das Fazit der Teilnehmenden. Der Tag habe die Erwartungen erfüllt.
„Wir freuen uns, dass die Ehrenamtlichen trotz hochsommerlicher Temperaturen großes Interesse an den Themen der Veranstaltung zeigten. Sie gaben durchweg positive Rückmeldungen zu den einzelnen Workshops und dem Gesamtkonzept“, berichtet Ursula Moster, Ansprechpartnerin für Fragen rund um die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Landratsamt Ortenaukreis.

Die Koordinationsstelle für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit hatte im Frühjahr eine Abfrage der Fortbildungswünsche gestartet und ausgewertet. Neben inhaltlichen Informationen wünschten sich die Ehrenamtlichen auch mehr Austausch mit Mitgliedern anderer Helferkreise. „Mit der heutigen Veranstaltung konnten wir beides bieten: Informationen aus dem Mund von Fachleuten und die Gelegenheit mit Gleichgesinnten aus anderen Initiativen Kontakt zu knüpfen, Impulse zu bekommen und neue Ideen zu schmieden“, erklärt Moster. Noch im Laufe des Jahres sei beabsichtigt, die Themen interkulturelle Kompetenz, Flüchtlinge und Arbeit sowie Nähe und Distanz im Ehrenamt anzugehen.

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