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Ortenauer Schülerinnen und Schüler beim Europäischen Wettbewerb spitze!

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Landrat Frank Scherer (ganz links), Miriam Mack vom Europa-Park Rust (2. v. links), Moderator "Magic Man" Willi Auerbach und Dr. Roland Giebenrath (ganz rechts), Vertreter des Kreisverbands Ortenau der Europa-Union, zusammen mit den Ortenauer Bundespreisträgern des Europäischen Wettbewerbs. Nachweis: LRA

Beim 63. Europäischen Wettbewerb erzielten rund 500 Ortenauer Schülerinnen und Schüler Spitzenränge. Zu ihrem Erfolg gratulierte Landrat Frank Scherer den Wettbewerbsteilnehmern am Donnerstagvormittag im Europa-Park in Rust bei der gemeinsamen Preisverleihung des Ortenaukreises und des Landkreises Emmendingen.

„Ich bin beeindruckt und stolz, dass die Schülerinnen und Schüler aus der Ortenau in diesem Jahr so stark vertreten sind“, freut sich Scherer. „Insgesamt 352 Wettbewerbsteilnehmer haben einen Ortspreis und 142 einen Landespreis errungen. Mit 25 Bundespreisgewinnern stehen wir wie in den Vorjahren mit Abstand an erster Stelle der Landkreise in Baden-Württemberg. Das ist hervorragend“, so der Landrat. Nicht nur bei den Preisträgerzahlen sei der Ortenaukreis ganz weit vorne, auch mit 3.461 Teilnehmern nehme der Ortenaukreis auf Landes- und Bundesebene eine Spitzenposition ein.

Neben rund 600 Preisträgern aus dem Ortenaukreis und dem Landkreis Emmendingen nahmen bei der Verleihung Vertreter des Europa-Zentrums Stuttgart, Lehrer und Bürgermeister sowie Mitglieder verschiedener Institutionen und Gremien beider Landkreise teil. Landrat Frank Scherer würdigte bei der Veranstaltung die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und bedankte sich für ihr Engagement im ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands, der in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam in Frieden leben“ stand und sich am Europäischen Jahr gegen Gewalt an Frauen orientiert. Bei dem Wettbewerb setzen sich die Schüler mit unterschiedlichen Themen von Cybermobbing, Gleichberechtigung bis Zivilcourage auseinander. Neben den Urkunden erhielten die Landes- und Bundespreisträger Bücher und Gutscheine sowie Geld- und Sachpreise. Die 13-Jährige Ceyda Kaya von der Hansjakob-Schule Offenburg ist für die bundesweit beste Arbeit im Thema „Ab heute bin ich mutig" mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden.

„Der 63. Wettbewerb hat dazu beigetragen, dass sich Kinder und Jugendliche europäischer Schulen mit Fragen beschäftigt haben, wie ein friedliches und soziales Miteinander noch besser gestaltet werden kann. Gerade in Zeiten von Zuwanderung ist es wichtig, dass Schüler vermittelt bekommen, tolerant und respektvoll gegenüber anderen Herkünften zu sein, damit Integration vor allem auch im Schulalltag gelingt“, sagte Scherer. Er ermunterte die anwesenden Preisträger, ihre kreativen Ideen zu europäischen Gedanken beizubehalten und ambitioniert weiter zu machen. Er dankte in diesem Zusammenhang den Lehrkräften, die ihre Schüler jedes Jahr aufs Neue begeistern, mitzumachen und sie bei den Arbeiten begleiten. Sein Dank galt auch den beteiligten Institutionen für die Unterstützung des Wettbewerbs, insbesondere der Europa-Union des Ortenaukreises und des Landkreises Emmendingen sowie dem Europa-Park, der die Veranstaltung durchführt und den Eintritt zum anschließenden Parkbesuch ermöglicht. „Das ist zusätzlich eine schöne Belohnung für die Teilnehmer“, so Scherer.

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