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Bruno Köllerer als Leiter der Frühberatungsstelle im Ortenaukreis verabschiedet

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Nach fast 37 Jahren als Leiter der Frühförderungsstelle im Ortenaukreis wurde Diplom-Psychologe Bruno Köllerer kürzlich vom Sozialdezernenten des Ortenaukreises, Georg Benz, in den Ruhestand verabschiedet. Im Beisein von Vertretern des Trägervereins, der Geschäftsführerin des Kooperationspartners Reha Südwest, Mirjam Weisserth, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie seiner Familie würdigte Benz in den neuen Räumen der Frühförderstelle in der Maria-und-Georg-Dietrichstraße in Offenburg den 65-Jährigen als denjenigen, der die Frühförderung im Ortenaukreis fast von Anfang an bis zum heutigen Tag geprägt und zu dem gemacht habe, was sie heute ist.

Benz dankte Köllerer für seine Lebensleistung und bezeichnete ihn als „Meister der Strukturierung“. Über die ganzen Jahre hinweg sei es ihm immer wieder und mühelos gelungen, die inneren und äußeren Strukturen der Frühförderstelle an neuen Erkenntnissen und Zielvorgaben auszurichten und diese in die Alltagspraxis zu integrieren. „Die Frühförderstelle ist bestens durchstrukturiert und durchorganisiert und klare Strukturen sind bekanntlich eine wichtige Voraussetzung für dauerhaften Erfolg“, so Benz.

Als großer Teamplayer und ausgezeichneter Motivator habe Köllerer sein gesamtes Mitarbeiterteam an den Entscheidungsprozessen beteiligt – folglich haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Arbeit in „ihrer“ Frühförderstelle identifiziert und seien ihr oft auch über lange Zeiträume treu geblieben. Gerade im Frühförderbereich sei diese Stabilität des Mitarbeiterteams und damit auch die Kontinuität der Bezugspersonen von unschätzbarem Vorteil und von manchmal entscheidender Bedeutung.

„Vielleicht wichtigste Grundlage für den Erfolg der Frühförderstelle war der unermüdliche Einsatz von Bruno Köllerer als überzeugter Netzwerker“, so Benz in seiner Abschiedsrede. „Begünstigt durch die Struktur des Trägervereins „Frühberatung e. V.“ – dem der Ortenaukreis, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden, die Wohlfahrtsverbände, die Behindertenorganisationen sowie die Kreisärzteschaft angehören – hat es Köllerer als eine seiner wichtigsten Aufgaben angesehen, das Netz um die Frühförderstelle immer engmaschiger zu knüpfen und die entstandenen Netzverbindungen intensiv zu pflegen.“

Durch die zum 1. Oktober 1995 vereinbarte Kooperation mit dem Therapeutikum der Reha-Südwest sowie die 1998 erfolgte Zusammenlegung beider Einrichtungen unter gemeinsamer Leitung und unter einem Dach wuchs die Frühförderstelle sowohl quantitativ als auch qualitativ erheblich. Dass die aus diesem Zusammenschluss entstandene „Interdisziplinäre Frühförderstelle Ortenaukreis“ nicht nur ein formales Konstrukt zur Erlangung von Landeszuschüssen blieb, sondern vielmehr zu einer wirklichen Einheit zusammenwuchs und sich als solche auch versteht und präsentiert, sei zum großen Teil Köllerers Verdienst.

Nachfolgerin von Bruno Köllerer ist Randi Speer, die zuvor Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche sowie der Fachstelle Frühe Hilfen des Landratsamts Ortenaukreis in Achern war. Zum 1. April 2016 trat die 52-Jährige ihre neue Stelle als Leiterin der Frühförderstelle des Ortenaukreises an. Die in Dänemark geborene Diplom-Psychologin arbeitete 18 Jahre als Psychologin im Stadt- und Landkreis Heilbronn, bevor sie zum 1. Oktober 2012 Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle in Achern wurde. Vor ihrem Studium der Psychologie in Heidelberg und Darmstadt hatte die verheiratete Mutter eines Sohns (23) und einer Tochter (21) an der Dolmetscherschule in Gengenbach studiert, eine Banklehre in Offenburg absolviert und sieben Jahre lang als Stewardess gearbeitet.

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