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Frank Scherer besucht Kaufmännische Schulen Hausach

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Diskussionsrunde der Klasse 11 des Wirtschaftsgymnasiums Hausach mit Landrat Frank Scherer, Foto: Kaufmännische Schulen Hausach

Der Ortenauer Landrat Frank Scherer hat vergangenen Dienstag die kreiseigenen Kaufmännischen Schulen in Hausach besucht. In einer Gemeinschaftskundestunde hat er mit Schülerinnen und Schülern einer Klasse des Wirtschaftsgymnasiums aktuelle politische und schulische Themen diskutiert. Das Thema Zuwanderung brannte den Schülern besonders unter den Nägeln, aber auch das Thema Digitalisierung und die Zukunft der Schule in Hausach wurden diskutiert.

„Wir wollen die Kaufmännischen Schulen in Hausach auf jeden Fall erhalten. Der Ortenaukreis tut dafür alles, was in seiner Macht steht“, sagte Scherer und fügte hinzu: „Mit dem Kaufmännischen Berufskolleg II zum Erwerb der FH-Reife und dem WG-Profil „Internationale Wirtschaft“ bieten wir an der Schule zwei neue attraktive Ausbildungsmöglichkeiten, die mit rund 100 Schülern fast ein Viertel der Schülerzahl ausmachen. Auch die Verlagerung der Einzelhandelskaufleute nach Offenburg und der Industriekaufleute von Offenburg nach Hausach wird Stabilität und sogar einen Schülerzuwachs um rund 50 Schüler bringen.“

Der Stand der regionalen Schulentwicklung und speziell die Auswirkungen dieser Verlagerung, für die noch die Zustimmung des Kultusministeriums fehlt, war auch Thema beim anschließenden Gespräch mit dem Schulleitungsteam um Rektor Rainer Wittmann. „Wir brauchen eine rasche Entscheidung, damit wir die Schüler und Betriebe bei Anmeldungen zur Berufsschule nicht länger im Unklaren lassen müssen, ob der Unterricht im September in Hausach oder in Offenburg stattfindet, so Scherer. Demografisch bedingt sei von einem weiteren Schülerzahlrückgang auszugehen. Es sei nicht zu erwarten, dass der Trend rückläufiger Ausbildungszahlen im Einzelhandel im Kinzigtal sich künftig wieder umkehre. Die Abgabe dieser Auszubildenden nach Offenburg und die Kompensation mit den Industriekaufleuten aus Offenburg sei deshalb notwendig, um die kompensationslose Zwangsschließung dieses Ausbildungsgangs an der Hausacher Schule zu verhindern.

Im Gespräch würdigte Scherer auch die gute Zusammenarbeit mit dem benachbarten Robert-Gerwig-Gymnasium, dessen Träger die Stadt Hausach ist. Beispielhaft dafür stünden die gemeinsame EDV-Nutzung, der gemeinsame Hausmeister und die gemeinsame Mensanutzung.

Die Kaufmännische Schule Hausach mit Wirtschaftsgymnasium ist mit aktuell 476 Schülern, die in 14 Klassen und am WG in Kursstufen von insgesamt 41 Lehrkräften unterrichtet werden, die kleinste kaufmännische Schule im Ortenaukreis.

Am Standort Hausach werden 112 Teilzeitschüler/duale Auszubildende in den Ausbildungsberufen Einzelhandelskaufmann/-frau und Verkäufer/-in sowie Industriekaufmann/-frau unterrichtet. Der vom Kreistag im Juli 2015 beschlossene Schulentwicklungsplan sieht vor, im kommenden Schuljahr den Einzelhandel in Hausach (derzeit noch 44 Schüler) aufzugeben und im Gegenzug die Industriekaufleute von Offenburg (aktuell 95 Schüler) nach Hausach zu verlagern.

Von den 364 Vollzeitschülern besuchen 224 das 3-zügige Wirtschaftsgymnasium, davon 69 das Profil „Internationale Wirtschaft“ und 155 das klassische Profil „Wirtschaft“. Weitere 48 Schüler werden in der Berufsfachschule Wirtschaft und Verwaltung unterrichtet und insgesamt 92 Schüler besuchen die kaufmännischen Berufskollegs I und II mit Übungsfirma.

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