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Bei der Einweihung des Neubaus der Brüder Grimm Schule betonte Landrat Frank Scherer vor der Schulgemeinschaft sowie Gästen aus Kommunalpolitik und Bildungswesen, wie wichtig die Investition in die kreiseigene Sprachheilschule ist. Foto: Brüder Grimm Schu

Landrat Frank Scherer weihte heute den Neubau der Brüder Grimm Schule in Lahr feierlich ein. Mit dabei waren Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller, Gabriele Weinrich, Leiterin des Staatlichen Schulamts Offenburg, Schulleiterin Dr. Monika Hartig-Gönnheimer, Dagmar Abt, Architektin der Werkgruppe Lahr, sowie Mitglieder des Kreistags, Elternvertreterinnen und Mitglieder des Förderkreises. Schülerinnen und Schüler umrahmten die Feier mit Liedbeiträgen und Vorführungen. Im August war die Schule vom bisherigen Standort im alten Scheffelgymnasium in der Lotzbeckstraße in das neue Schulgebäude im Mauerweg umgezogen.

„Der Ortenaukreis hat als Schulträger 3,5 Millionen Euro investiert, um für Kinder mit Sprachstörungen in der südlichen Ortenau zeitgemäße und ihren besonderen Anforderungen entsprechende Lernbedingungen zu schaffen“, sagte der Landrat. „Selten ist eine Investition so offensichtlich richtig und wichtig gewesen, denn über 90 Prozent unserer Schülerinnen und Schüler überwinden ihre Sprachbehinderung spätestens bis zum Ende der Grundschulzeit. Sie können dann ohne weiteren Unterstützungsbedarf eine allgemeine Schule besuchen. Damit ist diese Schule - wie auch die anderen beiden Sprachheilschulen im Ortenaukreis - ein erstklassiges Inklusionsinstrument und in der Ortenauer Bildungslandschaft unverzichtbar!“

Mit dem Neubau habe der Kreis die Raumnot gelindert und die Lahrer Sprachheilschule als erste im Kreis zur Ganztagsschule umgestaltet. Die Räume seien flexibel nutz- und kombinierbar. Es sei ein gemeinsamer Campus der drei Kreisschulen im Mauerfeld entstanden (Brüder Grimm Schule, Georg-Wimmer-Schule und Berufliche Schulen im Mauerfeld), der vielfache Synergien und gute Kontakte ermögliche.

„Dabei ist das Gebäude etwas ganz besonderes,“ lobte Scherer die Planungsleistung der Werkgruppe Lahr. „Die Räume sind asymmetrisch gebaut, es gibt keine rechten Winkel. Das verbessert die Akustik für die sprachbehinderten Kinder, gibt der Schule aber auch - passend zum Namen – etwas Märchenhaftes, genau wie der Märchenturm im Innern als Zentrum der Schule.“ Daneben sei das neue Gebäude ökologisch vorbildhaft.

Das zweigeschossige Haus hat eine gesamte Grundfläche von 1750 Quadratmetern. Es bietet Platz für neun Klassenzimmer, vier Therapiezimmer, Rhythmik-, Musik- und Werkraum, Räume für Lehrkräfte und Elternsprechzimmer sowie einen Informationsbereich mit Räumen für die sonderpädagogische Beratungsstelle. Für den Ganztagesbetrieb gibt es zusätzlich eine Mensa, Kreativräume und einen Ruheraum.

Der Neubau erfüllt auch hohe ökologische Ansprüche. Er hat ein begrüntes Flachdach und Holz/Aluminiumfenster. Seine Fernwärmeversorgung kommt zu rund 40 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Die Brüder Grimm Schule ist eine von insgesamt drei Sprachheilschulen im Ortenaukreis. Eine sonderpädagogische Beratungsstelle ist der Schule angegliedert. In den Klassenstufen eins bis vier fördern aktuell am Standort Lahr 14 Sonderpädagogen insgesamt 89 Schüler in neun Klassen. In der Außenstelle Steinach werden weitere 29 Schüler aus dem Kinzigtal unterrichtet.

Der Einzugsbereich der Lahrer Schule erstreckt sich über die gesamte südliche Ortenau. 31 Prozent der Schüler kommen direkt aus der Stadt Lahr, die übrigen Schüler kommen aus den Umlandgemeinden und werden täglich mit Kleinbussen zur Schule und wieder nach Hause gefahren.

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