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Sechs regionale Bildungsprojekte im Ortenaukreis werden in 2016 durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt. Sie erhalten insgesamt 460.000 Euro an Fördergeldern. Das teilte die Landesbank in Karlsruhe kürzlich dem im Landratsamt Ortenaukreis angesiedelten Regionalen ESF-Arbeitskreis mit. Damit bekommen sechs von insgesamt sieben vom Arbeitskreis im vergangenen Herbst vorgeschlagenen Projekte eine Förderung. Schwerpunkt des operationellen Programms des ESF in Baden-Württemberg in der aktuellen Förderperiode sind „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“.

„Ich freue mich, dass die von uns ausgewählten Projekte punkten konnten und der Ortenaukreis durch die stattlichen Fördergelder in der Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik noch weiter vorankommen kann“, so Sozialdezernent Georg Benz.

Neben dem Gesundheitsprojekt „Jobfit“ des Arbeitskreises für Aus- und Weiterbildung (AAW) wird das Arbeitsprojekt „DO IT“ für langzeitarbeitslose drogenabhängige und suchtgefährdete Menschen vom Baden-Württembergischen Landesverband für Prävention und Rehabilitation in Offenburg gefördert. Darüber hinaus zählen die Projekte „IMA 2.0 – Integration von Migrantinnen in den Arbeitsmarkt“ beim Katholischen Verband für Mädchen und Frauensozialarbeit und „Jumbo“ der Arbeitsfördergesellschaft Ortenau zu den geförderten Konzepten. Letzteres wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund mit psychischen Auffälligkeiten und war bereits im Jahr 2014 für eine zweijährige Laufzeit durch den ESF unterstützt worden. Drei weitere Projekte richten sich an die Zielgruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren: So spricht das Projekt „KLICK“ der Fördergesellschaft Handwerk in Kehl junge Menschen, die aufgrund ihrer individuellen Situation keine Chancen auf dem Ausbildungsmarkt haben, an. „Step by Step“ der Neuen Arbeit Lahr betreut Jugendliche, die bereits mehrere Maßnahmen abgebrochen haben und Schritt für Schritt für eine geeignete Anschlussmaßnahme vorbereitet werden sollen. Der „Ortenauer Bildungslotse“ von AgilEvent aus Zell am Harmersbach begleitet Jugendliche durch individuelle und aufsuchende Hilfe, um deren Lebenssituation zu stabilisieren und eine konstruktive Basis zu schaffen.

Der ESF ist das Hauptinstrument der EU für Investitionen in Menschen und soll den Zugang zu Bildung, Ausbildung und Beschäftigung erschließen. Seit 1957 stellt die Europäische Union den Mitgliedsstaaten Mittel zur Verbesserung des Arbeitsmarktes zur Verfügung. Gefördert werden können regionale Projekte, die sich mit den Chancen junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf und der Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt beschäftigen. Antragsberechtigt sind öffentliche und private Träger, kirchliche und karitative Einrichtungen, Sozialpartner, Kommunen, kommunale Verbände sowie Bildungs- und Sozialhilfeeinrichtungen.

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