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Gemeinsam besser mit Osteoporose leben

Neue Selbsthilfegruppe geplant

Für Menschen in der Ortenau mit Osteoporose soll eine neue Selbsthilfegruppe entstehen. Die Gruppe soll Betroffenen die Möglichkeit geben, sich über den Umgang mit der Erkrankung auszutauschen, Erfahrungen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Osteoporose geht mit einer verminderten Knochendichte und einer gestörten Knochenstruktur einher. Mögliche Folgen sind unter anderem Rückenschmerzen durch Wirbelkörperbrüche sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit und Belastbarkeit. Eine Betroffene möchte deshalb eine Selbsthilfegruppe gründen.

„Die geplante Selbsthilfegruppe soll Raum für persönliche Gespräche, gegenseitige Unterstützung und den Austausch von Erfahrungen bieten. Viele Betroffene fühlen sich mit ihren Fragen und Sorgen allein. In einer Gruppe können wir voneinander lernen und uns gegenseitig stärken“, erklärt die Initiatorin. Themen sollen unter anderem Medikamente, Therapien, Hilfsmittel sowie rückenschonende Bewegungsangebote sein. „Jeder geht anders mit der Erkrankung um. Der Austausch von praktischen Erfahrungen kann dabei helfen, den Alltag besser zu bewältigen.“

Neben der Information steht auch die gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt. „Gemeinsam fällt es oft leichter, neue Zuversicht zu gewinnen und aktiv zu bleiben. Niemand muss den Weg mit Osteoporose allein gehen“, betont die Initiatorin.

Interessierte können sich bei der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen melden – telefonisch unter 0781 805 9771 oder per E-Mail an selbsthilfe@ortenaukreis.de.

18.06.2026