1.389 Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ortenaukreis bei landesweiter Kontrollaktion
Rund vier Prozent (4,3 Prozent) der kontrollierten Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs: Das Landratsamt Ortenaukreis hat sich vom 13. bis 19. April an der Schwerpunktkontrollaktion „Geschwindigkeit“ des Landes Baden-Württemberg beteiligt. Gleichzeitig fand am Mittwoch, 15. April, ein europaweiter „Speed-Marathon“ statt.
Insgesamt stellten die Blitzer im Kreisgebiet bei 32.350 Messungen 1.389 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit fest, wobei innerorts 11 Fahrzeuge und außerhalb der Ortschaften 83 Fahrzeuge die erlaubte Geschwindigkeit nicht nur geringfügig, sondern um mehr als 20 km/h überschritten haben. Die höchsten Überschreitungen der erlaubten Geschwindigkeit wurden auf der B500, Gemarkung Seebach mit 148 km/h bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h und auf der B3, Gemarkung Sasbach mit 165 km/h bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 km/h gemessen. Insgesamt 14 Verkehrssünder müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
„Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle“, sagt Annette Streif, Leiterin des Amts für Straßenverkehr und ÖPNV im Landratsamt Ortenaukreis. „Der Ortenaukreis wird deshalb auch künftig regelmäßig im gesamten Kreisgebiet Geschwindigkeitsmessungen vornehmen. Insbesondere durch landes- und europaweit abgestimmte Kontrollaktionen hoffen wir, Autofahrer stärker zu sensibilisieren und sie zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen zu bewegen.“
Während der Aktionswoche waren rund 22 Messstellen im gesamten Kreisgebiet aufgebaut. Gemessen wurde diesmal innerorts in den Kommunen Gengenbach, Wolfach, Mühlenbach, Steinach, Zell am Harmersbach, Schutterwald, Mahlberg, Durbach, Hornberg, Rheinau und Neuried. Außerorts befanden sich die Messstellen an den Bundesstraßen 3, 33, 294, 500 und an den Landesstraßen 103 und 75.