Rauchmeldertag: Lebensretter in jedem Zuhause
Kreisbrandmeister Bernhard Frei gibt Hinweise zur Überprüfung
Anlässlich des Rauchmeldertages am Freitag, 13. Februar, erinnert der Ortenaukreis an die Bedeutung von Rauchmeldern als Lebensretter in Wohnungen und Wohnhäusern. Die kleinen Geräte warnen frühzeitig vor gefährlichem Brandrauch und können im Ernstfall Leben retten. Besonders nachts ist die Gefahr groß, da der Geruchssinn im Schlaf nicht aktiv ist und Rauchgase eine erhebliche Gefahr darstellen.
Rauchmelder schlagen bei Rauchentwicklung frühzeitig Alarm und wecken auch schlafende Personen. „Brandrauch ist die größte Gefahr bei einem Wohnungsbrand. Gerade nachts bemerken Betroffene das Feuer oft zu spät. Der Alarm des Rauchmelders verschafft entscheidende Minuten, um sich in Sicherheit zu bringen und Hilfe zu holen“, sagt Bernhard Frei, Kreisbrandmeister des Ortenaukreises. Damit Rauchmelder diese lebenswichtige Funktion erfüllen können, müssen sie zuverlässig funktionieren. Deshalb sollten die Geräte regelmäßig überprüft und instandgehalten werden. Bereits einfache Maßnahmen tragen dazu bei, die Einsatzbereitschaft sicherzustellen.
Dazu gehört unter anderem:
- die Funktionsprüfung über die Prüftaste,
- der rechtzeitige Austausch von Batterien oder Geräten, wenn kein Signalton ertönt,
- die regelmäßige Kontrolle auf Verschmutzungen,
- sowie die richtige Platzierung an der Zimmerdecke, insbesondere in Schlafräumen sowie in Fluren und Gängen, die als Rettungswege dienen.
„Rauchmelder können Leben retten, aber nur, wenn sie zuverlässig funktionieren. Der Rauchmeldertag ist ein guter Anlass, die Geräte im eigenen Zuhause zu überprüfen und sich mit dem Brandschutz auseinanderzusetzen“, so Frei.
Der Rauchmeldertag soll dazu anregen, die vorhandenen Rauchmelder regelmäßig im Blick zu behalten und sich mit dem Thema Brandschutz im eigenen Zuhause zu befassen.