Sprungziele
Hauptmenü
Inhalt

Ortenau Jobcenter beendet das Jahr mit weiterhin hohem Fallzahlbestand

Medieninformation zum Statistikreport Dezember 2025

Im Dezember belief sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Zuständigkeitsbereich des Ortenau Jobcenters auf 8.892. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einem moderaten Anstieg um 62 Bedarfsgemeinschaften. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet das Ortenau Jobcenter einen Rückgang um 226 Bedarfsgemeinschaften. „Gleichwohl handelt es sich weiterhin um den dritthöchsten Dezemberwert seit Bestehen des Ortenau Jobcenters“, erklärt Silvia Kimpel, Leiterin des Ortenau Jobcenters.

Im Dezember haben 125 Arbeitsuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbstständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 36 Arbeitsaufnahmen auf dem sogenannten „zweiten“ Arbeitsmarkt. Hierbei handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Beschäftigungsverhältnisse, die durch staatliche Zuschüsse geschaffen worden sind. Insgesamt haben im Berichtsmonat 161 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden. „Die Integrationen in Erwerbstätigkeit stiegen trotz der anhaltend angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Diese Entwicklung gibt Anlass zu vorsichtigem Optimismus für das kommende Jahr“, so Kimpel.

Derzeit beziehen insgesamt 18.273 Personen Leistungen des Ortenau Jobcenters. Darunter befinden sich 5.099 arbeitslos gemeldete sowie weitere 4.126 Personen, die als arbeitssuchend registriert sind. Somit stehen aktuell 9.225 Personen dem Arbeitsmarkt unmittelbar zur Verfügung.

Zum Kreis der Leistungsberechtigten zählen darüber hinaus 5.179 nichterwerbsfähige Personen, insbesondere Kinder sowie Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Hinzu kommen 951 Personen, die keine Regelleistungen erhalten. Hierzu zählen unter anderem Angehörige mit Anspruch auf Ausbildungsförderung (BAföG), Altersrentnerinnen und Altersrentner sowie Personen, die ausschließlich Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket beziehen.

2025-12 Statistikreport

07.01.2026