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Datum: 31.07.2026

Die Abstimmung für den Pflegepreis im Ortenaukreis startet am 3. August

Die fünf beliebtesten Angebote kommen in die Endauswahl der Jury

Jetzt zählt jede Stimme: Beim Pflegepreis „pflegecompass“ wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Angebote nominiert, die Menschen aus dem Ortenaukreis in Pflegesituationen unterstützen. Am 3. August beginnt nun die Online-Abstimmung, bei der jeder mitmachen kann. Unter den fünf nominierten Angeboten, die die meisten Stimmen erhalten, wählt die Jury das Preisträger-Angebot aus.
Vom 3. bis 17. August 2026 läuft die Online-Abstimmung. In dieser Zeit kann jeder für sein favorisiertes Vor-Ort-Angebot abstimmen und dazu beitragen, dass es zu den fünf Angeboten mit den meisten Stimmen gehört. Aus diesen fünf Nominierten wählt eine fachkundige Jury anschließend den Preisträger aus. Das Gewinnerangebot erhält den pflegecompass sowie ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die Abstimmung findet auf der Internetseite der Pflegeberatung compass statt. Dort werden auch alle nominierten Angebote vorgestellt: www.compass-pflegeberatung.de/pflegecompass.

Für die nominierten Einzelpersonen gilt ein anderes Verfahren: Am Tag der Preisverleihung entscheidet das Los. Drei Personen wird ein persönlicher Wunsch erfüllt, zwei weitere erhalten eine Jahreskarte für das Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof.

Die nominierten Angebote

Diese Vor-Ort-Angebote (in alphabetischer Reihenfolge) freuen sich auf Stimmen:

  • Alltagshilfe BW: Geboten wird Alltagshilfe und Betreuung regional vor Ort. So unterstützen die Mitarbeitenden Menschen dabei, möglichst lange selbstbestimmt und sicher im vertrauten Zuhause wohnen zu können.
  • Berghaupten.Gemeinsam.e.V.: Die Nachbarschaftshilfe des Vereins unterstützt ältere pflegebedürftige Menschen in Berghaupten im Alltag und ermöglicht soziale Teilhabe.
  • Betreutes Wohnen Generationen Netzwerk Hohberg e. V.: Unter dem Leitbild „Nah sein – Da sein * Gemeinsam – Nicht einsam“ bietet der Verein Senior*innenarbeit sowie ambulante Unterstützung.
  • BiberCare GmbH: Ziel des ambulanten Pflegedienstes aus Biberach ist der Ausbau einer wohnortnahen, menschlichen und qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung.
  • Herbstzeit gGmbH: Die gemeinnützige GmbH bietet älteren und pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit des Betreuten Wohnens in Gastfamilien.
  • Hilfe von Haus zu Haus Biberach e. V.: Die Nachbarschaftshilfe kümmert sich um Pflegebedürftige und entlastet An- und Zugehörige getreu des Leitbildes: „Nicht nur Hilfe leisten, sondern Gemeinschaft erhalten und Einsamkeit verhindern.“
  • Hospizverein Offenburg e. V.: Der Verein ermöglicht Menschen das Sterben in ihrer gewünschten und vertrauten Umgebung. Zudem gibt es Angebote für Trauernde.
  • Miteinander spielen – voneinander lernen: Im Rahmen dieses Projekts treffen sich beim PfleGeWe Pflegezentrum Kork in Kehl regelmäßig Schüler*innen einer Förderschule sowie Heimbewohner*innen zum gemeinsamen Spielen.
  • Mittagstisch für Senior*innen: Alle zwei Monate bietet das Soziale Netzwerk Oberharmersbach e. V. den Mittagstisch für Senior*innen an. Pflegebedürftige Teilnehmer*innen werden durch die ehrenamtlichen Helfer*innen abgeholt.
  • Nachbarschaftshilfe Ettenheim e. V.: Unter dem Motto „Sie brauchen Hilfe... Wir sind für Sie da!“ unterstützen die 35 Helfer*innen hilfesuchende Menschen in Ettenheim. Die Ziele: Lebensqualität erhalten und Selbstständigkeit fördern.
  • Nachbarschaftshilfe Lahr e. V.: Die knapp 200 Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfe Lahr e. V. unterstützen Pflegebedürftige im Alltag und bieten Entlastung für pflegende An- und Zugehörige.
  • Soziales Netz Offenburg Süd-Ost e. V. (soNet): „Gegenseitige Hilfe macht das Leben leichter“ ist das Motto des Verein für Nachbarschaftshilfe aus Offenburg. Auch nachbarschaftliche Veranstaltungen gehören zum Programm.
  • St. Josefshaus Förderverein e. V.: Der Ettenheimer Verein bietet seit der Vereinsgründung vor über 40 Jahren senior*innengerechtes Wohnen und seit 2008 auch eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderungen an.
  • Technikhilfe für Senior*innen: Bei diesem Projekt unterstützen ehrenamtlich engagierte Jugendliche ältere und pflegebedürftige Menschen quartiersnah und niedrigschwellig im Umgang mit digitalen Anwendungen.
  • Zeit für mich: Mit einem häuslichen Besuchsdienst und den zwei Betreuungsgruppen schafft das Projekt des Netzwerks Demenz Lahr Entlastung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz. Betreute erfahren Anregung und Gemeinschaft.