Arbeitssicherheit im Ortenaukreis: Hitzeschutz und Unfallprävention im Fokus
Rund 40 Fachleute von Gewerbeaufsicht und Unfallversicherungsträgern tauschen sich im Landratsamt aus
Wie lassen sich Beschäftigte vor Hitze schützen und Absturzunfälle verhindern? Diese Fragen standen neben der Digitalisierung von Unfallanzeigen im Mittelpunkt des Runden Tischs „Arbeitssicherheit im Ortenaukreis“ im Landratsamt. Rund 40 Vertreterinnen und Vertreter der staatlichen Gewerbeaufsicht und der Unfallversicherungsträger tauschten sich über aktuelle Herausforderungen und die Zusammenarbeit in der Region aus.
„Uns ist es wichtig, das Bewusstsein für Prävention zu stärken und den Austausch zu diesem Thema zu fördern“, erklärt Maximilian Ganninger, Amtsleiter für Gewerbeaufsicht, Immissionsschutz und Abfallrecht beim Landratsamt Ortenaukreis.
Ein Schwerpunkt war die zunehmende Belastung durch Hitze am Arbeitsplatz. Die Teilnehmenden erörterten, wie zentrale Branchen im Ortenaukreis damit umgehen und welche Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten geeignet sind. Dabei brachten sie Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis ein.
Auch die Vermeidung von Absturzunfällen im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) war Thema. Im Austausch ging es um Präventionsmaßnahmen, die Beschäftigte bei Arbeiten in der Höhe vor schweren Unfällen schützen sollen.
Darüber hinaus befassten sich die Fachleute mit der Einführung und Handhabung digitaler Unfallanzeigen. Sie besprachen den Umgang mit dem Verfahren in Baden-Württemberg und die damit verbundenen Entwicklungen für die beteiligten Stellen.
Der Runde Tisch soll dazu beitragen, Kommunikationswege zu verkürzen und die Zusammenarbeit zwischen Gewerbeaufsicht und Unfallversicherungsträgern zu verbessern. Beide unterstützen Betriebe durch Beratung, Überwachung des Arbeitsschutzes und gezielte Präventionsmaßnahmen. Ziel ist es, Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden.