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Datum: 07.08.2026

Ampel auf der Brücke zwischen Schuttern und Schutterzell kann entfallen

Radweg entlang der Kreisstraße 5339 kann durchgängig genutzt werden – Lösung mit Autobahn GmbH auf Initiative von Landrat Erny erzielt

Gute Nachrichten für Verkehrsteilnehmer auf der Kreisstraße 5339 zwischen Schuttern und Schutterzell: Die Ampelregelung auf der Autobahnbrücke kann aufgehoben werden. Auch die provisorische Betonschutzwand, die den Radweg seit Januar vom Fahrbahnbereich getrennt hatte, wird zurückgebaut.

Möglich wurde dies durch eine mit der Autobahn GmbH des Bundes abgestimmte Lösung. Auf Initiative von Landrat Thorsten Erny mit der Autobahn GmbH konnte ein Kompromiss gefunden werden, der die durchgängige Nutzung des neu gebauten Radwegs ermöglicht, ohne umfangreiche bauliche Eingriffe am Brückenbauwerk vorzunehmen.

„Das ist eine gute Nachricht für alle, die zwischen Schuttern und Schutterzell unterwegs sind“, sagt Landrat Thorsten Erny. „Uns war wichtig, eine praktikable Lösung zu finden, die den Radverkehr berücksichtigt und zugleich den Verkehrsfluss auf der Brücke wieder verbessert. Dass dies nun gelungen ist, zeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit allen Beteiligten war. Mein Dank gilt der Autobahn GmbH und allen, die an dieser Lösung konstruktiv mitgearbeitet haben.“


Für die neue Lösung wurde das vorhandene Brückengeländer versetzt und außen an der Brückenkappe befestigt. Zudem wurden die Schutzplanken auf dem Brückenbauwerk näher an die Fahrbahn gerückt und durch ein schlankeres System ersetzt. In Verbindung mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 50 Stundenkilometer konnte so ein durchgängiger Radweg mit einer nutzbaren Breite von 1,60 Metern geschaffen werden.

„Die Breite des Radwegs erfordert weiterhin gegenseitige Rücksichtnahme. Radfahrerinnen und Radfahrer müssen an der Engstelle aufmerksam fahren und gegebenenfalls kurz absteigen. Dafür kann die seit Januar eingerichtete Ampelanlage, die den Verkehr auf der Brücke wechselseitig geregelt hatte, nun entfallen“, informieren Infrastrukturendezernentin Alexandra Roth und Straßenamtsleiter Roland Gäßler vom Ortenaukreis bei einem Termin am Mittwochnachmittag vor Ort.

„In den kommenden Tagen werden noch Restarbeiten an den Brückenanschlüssen und an der Radwegbeschichtung auf dem Bauwerk durchgeführt. Auch die Markierung des Radwegs wird angepasst“, so Gäßler. Während dieser abschließenden Arbeiten kann es noch zu Einschränkungen kommen.

Die Kosten für die nun umgesetzte Lösung, also das Versetzen des Brückengeländers und die neue Anbringung der Schutzplanken zwischen Fahrbahn und Radweg, waren bereits in der ursprünglichen Kostenschätzung enthalten. Die Kosten für die provisorische Zwischenlösung mit Lichtsignalanlage, Betonschutzwand sowie Anpassungen an Schutzplanken und Markierung lagen bei rund 10.000 Euro.