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Datum: 10.10.2022

Keine Impfterminvergabe über die 116 117

Impfterminportal des Landes nutzen

Am 30. September 2022 haben die Impfzentren in Baden-Württemberg geschlossen. Seitdem werden die Impfungen gegen das Coronavirus maßgeblich von der niedergelassenen Ärzteschaft durchgeführt. Zudem sind Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie Apotheken in die Impfkampagne miteinbezogen. Über das Impfterminportal des Landes (www.impftermin-bw.de).  lassen sich Termine für Impfungen mit den angepassten COVID-19-Impfstoffen gezielt auswählen und einfach und wohnortnah vereinbaren. Wer Unterstützung bei der Buchung benötigt, oder eine telefonische Buchung durchführen möchte, kann sich an die Hotline 0800 282 272 91 wenden. Diese ist montags bis samstags in der Zeit von 8 Uhr bis 20 Uhr unter 0800/28227291 erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen. „In Baden-Württemberg und somit auch im Ortenaukreis steht dieser Service allen Bürgern zur Verfügung. Die niedergelassenen Ärzte im Kreis haben ihre freien Impfkapazitäten im Portal impftermin-bw.de angegeben und freuen sich über eine rege Nutzung dieses guten Service-Angebotes“, informiert Doris Reinhardt, Pandemiebeauftragte des Ortenaukreises. Über die Telefonnummer des Patientenservice 116 117 können keine Impftermine gebucht werden, ergänzt Evelyn Bressau, Leiterin des Gesundheitsamtes. „Diese Hotline soll für Kontakte zum ärztlichen Bereitschaftsdienst frei bleiben“, so Bressau. Damit gelte auch der Hinweis aus einem jüngst verschickten Schreiben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach an alle Deutschen über 60 Jahre in Baden-Württemberg und im Ortenaukreis nicht. In dem Schreiben rief Lauterbach auf, sich zur vierten Corona-Impfung u.a. über die Patientenservice-Hotlines beraten zu lassen.

Nach Angaben des Sozialministeriums Baden-Württemberg seien bereits rund 20.700 Corona-Impftermine über impftermin-bw.de gebucht worden. „Nutzen Sie diese Möglichkeiten und buchen Sie einen Termin über unser Portal. Nur 20 Prozent der Über-60-Jährigen haben zurzeit ihre zweite Auffrischimpfung – das ist noch zu wenig. Denn gerade für diese Altersgruppe ist die Impfung ganz wichtig. Ich hoffe sehr, dass die jetzt verfügbaren angepassten Impfstoffe helfen, die Zurückhaltung bei den Auffrischimpfungen zu überwinden“, appellierte Gesundheitsminister Manne Lucha am Sonntag in einer Pressemeldung.