ASP-Früherkennungsprogramm für schweinehaltende Betriebe in Baden-Württemberg
ASP-Früherkennungsprogramm für schweinehaltende Betriebe in Baden-Württemberg
Damit sich schweinehaltende Betriebe besser auf einen möglichen Seuchenausbruch vorbereiten und im Ernstfall schneller handeln können, wurde im März 2026 in Baden-Württemberg ein ASP-Früherkennungsprogramm für schweinehaltende Betriebe initiiert.
Ziel des Programms ist es, Betriebe frühzeitig in ein Untersuchungs- und Kontrollsystem einzubinden. Mit der Teilnahme am Früherkennungsprogramm verpflichten sich schweinehaltende Betriebe zur Einhaltung verstärkter Biosicherheitsmaßnahmen und regelmäßiger ASP-Erregeruntersuchungen. In der Folge erhalten diese Betriebe einen Status, der sie in die Lage versetzt auch bei Einrichtung von Sperrzonen ohne Zeitverzug Tiere zu verbringen.
Die Teilnahme an dem Programm ist freiwillig und erfolgt auf Antrag des jeweiligen Betriebes.
Betriebe, die teilnehmen möchten, müssen unter anderem einen betriebsspezifischen Plan zur Umsetzung der Programmvorgaben erstellen und beim zuständigen Veterinäramt einreichen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, zum Ablauf und den Kosten des Programms sowie zu den erforderlichen Unterlagen können dem Merkblatt für Tierhalter entnommen werden.
• Merkblatt für Tierhalter zum ASP-Früherkennungsprogramm
• Musterplan für teilnehmende Betriebe
• Antrag auf Teilnahme am ASP-Früherkennungsprogramm
Allen schweinehaltenden Betrieben wird empfohlen, sich frühzeitig mit dem Programm und den Anforderungen auseinanderzusetzen. Eine rechtzeitige Vorbereitung kann im Seuchenfall dazu beitragen, notwendige Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und betriebliche Abläufe möglichst aufrechtzuerhalten.
Früherkennung Seucheneintrag: Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg