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Als Träger der Wohlfahrtspflege, einer Vertriebeneneinrichtung oder anerkannter Träger der politischen Bildung oder eine Kommune haben Sie die Möglichkeit, Fördergelder für Integrationsmaßnahmen zu erhalten.

Für die Realisierung von ergänzenden Integrationsmaßnahmen für Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler können Sie das Integrationsförderangebot "Identität und Integration PLUS" nutzen.

Das Angebot ist eine Ergänzung zum Integrationskurs und beschäftigt sich vor allem mit den Lebens- und Bedürfnislagen von Spätaussiedlern.

Die Förderangebote "Identität und Integration PLUS" beinhalten unter anderem:

  • Fragen der spezifischen Identität von Spätaussiedlern,
  • Probleme und Chancen bei der Alltagsbewältigung im neuen Lebensumfeld,
  • Fragen des Bildungswesens in Deutschland sowie
  • Möglichkeiten und Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, wobei auch Wege in die Selbstständigkeit aufgezeigt werden.

Die Kurse umfassen wahlweise 100 oder 200 Unterrichtseinheiten. Neben den vorgegebenen Themen können Sie als Anbieter weitere ausgewählte Themen sinnvoll auf die Teilnehmergruppe abstimmen. Die Teilnehmerzahl pro Kurs liegt zwischen 15 und 20 Personen.

Teilnehmen können Spätaussiedler ab 16 Jahren, deren nichtdeutsche Ehegatten, direkte Nachkommen und weitere Familienangehörige, die nach den Bestimmungen des Aufenthaltsrechts eingereist sind. Sie müssen Sprachkenntnisse auf dem Niveau der Stufe B1 des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens besitzen. Die Teilnahme ist kostenlos.