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  • Sie sind ein Unternehmen, das zu den kleinen und mittleren Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder der freien Berufe gehört,
  • mit Sitz in Baden-Württemberg,
  • weniger als 500 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente ohne Auszubildende) und
  • haben einen Ausbildungsvertrag mit einer oder einem Auszubildenden abgeschlossen.
  • Es handelt sich um ein Ausbildungsverhältnis nach dem Berufsbildungsgesetz oder nach der Handwerksordnung.
  • Das Ausbildungsverhältnis ist bei einer Kammer oder einer sonstigen zuständigen Stelle eingetragen.
  • Von Ihnen werden für denselben Zweck keine anderen öffentlichen Zuschüsse des Landes in Anspruch genommen. Genaueres zu dieser Voraussetzung können Sie dem Merkblatt für das Prämienprogramm »Azubi im Verbund - Ausbildung teilen« vom 25. März 2020 entnehmen, das Sie herunterladen können.
  • Es handelt sich um eine förderfähige Verbundausbildung.

Eine förderfähige Verbundausbildung liegt vor, wenn

  • die Ausbildung in verschiedenen Unternehmen oder in einem oder mehreren Unternehmen gemeinsam mit einer Bildungseinrichtung stattfindet, die Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung durchführen; das gilt auch, wenn Teile der Ausbildung in einem anderen Unternehmen im Ausland durchgeführt werden;
  • der Stammbetrieb Teile der Ausbildung, die er nicht selbst durchführen kann, in dem Partnerbetrieb durchführen lässt,
  • die Dauer der Ausbildung im Partnerbetrieb während der Gesamtzeit der Ausbildung 20 Wochen oder mehr beträgt (Urlaubszeiten sind nur anteilig im Partnerbetrieb zu absolvieren) und
  • der Stammbetrieb mindestens 50 % der Ausbildung durchführt.

Achtung: Eine Ausnahme gilt für kurzarbeitende Unternehmen: Während der Dauer der Kurzarbeit können Sie zur Gewährleistung der Fortsetzung der Ausbildung eine Förderung bereits ab einer Dauer der Ausbildung im Partnerbetrieb von 4 Wochen erhalten.

Eine förderfähige Verbundausbildung liegt nicht vor:

  • wenn es sich bei den extern vermittelten Ausbildungsinhalten um Teile handelt, die in diesem Beruf üblicherweise nicht im Ausbildungsbetrieb vermittelt werden;
  • bei überbetrieblichen Berufsausbildungslehrgängen;
  • wenn der Partnerbetrieb eine staatliche Bildungseinrichtung ist;
  • bei einer Ausbildung in verschiedenen Unternehmen eines Konzerns (verbundene Unternehmen);
  • wenn Stammbetrieb und Partnerbetrieb eine Praxisgemeinschaft der Freien Berufe bilden;
  • wenn Inhaber des Stammbetriebs und des Partnerbetriebs Angehörige sind bzw. sie als Angehörige mehr als 50 % des Kapitals des jeweiligen Stamm- bzw. Partnerbetriebs halten.

Sie können den Antrag nicht stellen, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:

  • Körperschaften des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Einrichtungen,
  • Unternehmen oder Einrichtungen, die zu mehr als 50 % ihres Kapitals oder ihrer Stimmrechte direkt oder indirekt von einer oder mehreren Körperschaften des öffentlichen Rechts getragen werden ,
  • Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege, Träger der freien Jugend- oder Sozialarbeit bzw. -hilfe,
  • öffentlich-rechtliche oder sonstige Religionsgemeinschaften,
  • wenn Sie Ihre eigenen Kinder ausbilden.

Besteht bei Ihrem Unternehmen eine Mehrheitsbeteiligung oder eine sonstige Zusammengehörigkeit mit einem oder mehreren anderen Unternehmen, ist für die Förderung die Größe der Unternehmensgruppe maßgebend.