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Jugendamt und Jugendhilfeeinrichtungen im Ortenaukreis haben Kinderschutz fest im Blick

18 Mitarbeitende bilden sich zur Fachkraft im Kinderschutz fort

Um den Kinderschutz im Ortenaukreis fest im Blick zu haben, arbeiten das Jugendamt im Landratsamt und die Jugendhilfeeinrichtungen im Landkreis seit vielen Jahren eng zusammen. Neben dem regelmäßigen Austausch führen die Partner auch gemeinsame Fortbildungen durch.

Im vergangenen Jahr absolvierten insgesamt 18 Mitarbeitende von zwölf Jugendhilfeeinrichtungen aus dem ganzen Landkreis erfolgreich einen vom Dinglinger Haus in Lahr organisierten Zertifikatskurs zur „Insoweit erfahrenen Fachkraft im Kinderschutz“, einer im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) so formulierten Qualifikation. Dabei handelt es sich um Fachkräfte, die von Trägern von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe bei der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung beratend hinzugezogen werden müssen. Die endgültige Anerkennung als „Insoweit erfahrene Fachkraft“ erfolgt durch das Jugendamt nach festgelegten Qualitätskriterien.

„Wichtigstes Ziel der Jugendhilfe bleibt die Vermeidung oder Abwendung von Gefährdungssituationen. Kinder und Jugendliche aus ihren Familien herauszunehmen, wird nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen“, so Heiko Faller, Jugendamtsleiter beim Landratsamt Ortenaukreis. Um zum Wohle gefährdeter Kinder ein verbindliches und standardisiertes Vorgehen zu gewährleisten, seien bereits seit langem „Insoweit erfahrene Fachkräfte“ an zahlreichen Beratungsstellen im ganzen Landkreis im Einsatz. Bei Hinweisen auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung beraten diese etwa Fachpersonen aus Kindertagesstätten, Schulen oder medizinischen Einrichtungen. Faller begrüßt die Initiative der Jugendhilfeeinrichtungen.

„Wir haben diese Fortbildung organisiert, weil die Jugendhilfeeinrichtungen den Wunsch hatten, selbst über das notwendige Fachwissen zu verfügen“, so Tobias Kopf vom Dinglinger Haus in Lahr, der die Weiterbildung organisiert hat. „Wir verfügen über viel Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien und sind auch in der Lage, Ressourcen bzw. Defizite innerhalb der betroffenen Familien zu erkennen. Aber um die Gefährdung richtig einschätzen und rechtlich bewerten zu können, fehlte bisher einfach spezielles Fachwissen“, so Kopf weiter. Im kommenden Jahr sollen weitere Fachkräfte aus den Einrichtungen ausgebildet werden.

Fragen zur „Insoweit erfahrenen Fachkraft im Kinderschutz“ beantwortet Sylvia Schmidt, Beauftragte für Kinderschutz im Landratsamt Ortenaukreis unter Telefon 0781 805 9824. Für alle Personen, die beruflichen Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Eltern haben, stehen im Ortenaukreis zur Gefährdungseinschätzung folgende Beratungsstellen mit den vom Jugendamt anerkannten Fachkräften zur Verfügung:

Psychologische Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche:

Achern:
Illenauer Allee 57
77855 Achern
Telefon: 07841 60484400
Träger: Landratsamt Ortenaukreis

Offenburg:
Okenstr. 26
77652 Offenburg
Telefon: 0781 790120
Träger: Caritasverband Offenburg-Kehl e.V.

Kehl:
Rheinstr. 33
77694 Kehl
Telefon: 07851 899740
Träger: Landratsamt Ortenaukreis

Kinzigtal:
Sandhaasstr. 4
77716 Haslach i. K.
Telefon: 07832 99955300
Träger: Caritasverband Kinzigtal e.V.

Lahr:
Willy-Brandt-Str. 11
77933 Lahr
Telefon: 07821 91570
Träger: Landratsamt Ortenaukreis


Weitere Beratungsstellen:

Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Ortenau e.V.
Hindenburgstraße 28
77654 Offenburg
Tel.: 0781 43338

Aufschrei!
Ortenauer Verein gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Erwachsenen e. V.
Hindenburgstr. 28
77654 Offenburg
Tel.: 0781 31000
Fax: 0781 9400993
Beratungsschwerpunkt: Hinweise auf sexuellen Missbrauch

Kinderschutzambulanz Offenburg
Ebertplatz 12
77654 Offenburg
Telefon: 0781 472-2360
Träger: Ortenau Klinikum Offenburg-Gegenbach
Beratung insbesondere für medizinische Fachkräfte

Um den Kinderschutz im Ortenaukreis fest im Blick zu haben, arbeiten das Jugendamt im Landratsamt und die Jugendhilfeeinrichtungen im Landkreis seit vielen Jahren eng zusammen. Neben dem regelmäßigen Austausch führen die Partner auch gemeinsame Fortbildungen durch.

 

Im vergangenen Jahr absolvierten insgesamt 18 Mitarbeitende von zwölf Jugendhilfeeinrichtungen aus dem ganzen Landkreis erfolgreich einen vom Dinglinger Haus in Lahr organisierten Zertifikatskurs zur „Insoweit erfahrenen Fachkraft im Kinderschutz“, einer im Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) so formulierten Qualifikation. Dabei handelt es sich um Fachkräfte, die von Trägern von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe bei der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung beratend hinzugezogen werden müssen. Die endgültige Anerkennung als „Insoweit erfahrene Fachkraft“ erfolgt durch das Jugendamt nach festgelegten Qualitätskriterien.

 

„Wichtigstes Ziel der Jugendhilfe bleibt die Vermeidung oder Abwendung von Gefährdungssituationen. Kinder und Jugendliche aus ihren Familien herauszunehmen, wird nur als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen“, so Heiko Faller, Jugendamtsleiter beim Landratsamt Ortenaukreis. Um zum Wohle gefährdeter Kinder ein verbindliches und standardisiertes Vorgehen zu gewährleisten, seien bereits seit langem „Insoweit erfahrene Fachkräfte“ an zahlreichen Beratungsstellen im ganzen Landkreis im Einsatz. Bei Hinweisen auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung beraten diese etwa Fachpersonen aus Kindertagesstätten, Schulen oder medizinischen Einrichtungen. Faller begrüßt die Initiative der Jugendhilfeeinrichtungen.

 

„Wir haben diese Fortbildung organisiert, weil die Jugendhilfeeinrichtungen den Wunsch hatten, selbst über das notwendige Fachwissen zu verfügen“, so Tobias Kopf vom Dinglinger Haus in Lahr, der die Weiterbildung organisiert hat. „Wir verfügen über viel Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen und deren Familien und sind auch in der Lage, Ressourcen bzw. Defizite innerhalb der betroffenen Familien zu erkennen. Aber um die Gefährdung richtig einschätzen und rechtlich bewerten zu können, fehlte bisher einfach spezielles Fachwissen“, so Kopf weiter. Im kommenden Jahr sollen weitere Fachkräfte aus den Einrichtungen ausgebildet werden.

 

Fragen zur „Insoweit erfahrenen Fachkraft im Kinderschutz“ beantwortet Sylvia Schmidt, Beauftragte für Kinderschutz im Landratsamt Ortenaukreis unter Telefon 0781 805 9824. Für alle Personen, die beruflichen Kontakt zu Kindern, Jugendlichen und Eltern haben, stehen im Ortenaukreis zur Gefährdungseinschätzung folgende Beratungsstellen mit den vom Jugendamt anerkannten Fachkräften zur Verfügung:

 

Psychologische Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche:

 

Achern:

Illenauer Allee 57

77855 Achern

Telefon: 07841 60484400

Träger: Landratsamt Ortenaukreis

 

Offenburg:

Okenstr. 26

77652 Offenburg

Telefon: 0781 790120

Träger: Caritasverband Offenburg-Kehl e.V.

 

Kehl:

Rheinstr. 33

77694 Kehl

Telefon: 07851 899740

Träger: Landratsamt Ortenaukreis

 

Kinzigtal:

Sandhaasstr. 4

77716 Haslach i. K.

Telefon: 07832 99955300

Träger: Caritasverband Kinzigtal e.V.

 

Lahr:

Willy-Brandt-Str. 11

77933 Lahr

Telefon: 07821 91570

Träger: Landratsamt Ortenaukreis

 

 

Weitere Beratungsstellen:

 

Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Ortenau e.V.

Hindenburgstraße 28

77654 Offenburg

Tel.: 0781 43338

 

Aufschrei!

Ortenauer Verein gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Erwachsenen e. V.

Hindenburgstr. 28

77654 Offenburg

Tel.: 0781 31000

Fax: 0781 9400993

Beratungsschwerpunkt: Hinweise auf sexuellen Missbrauch

 

Kinderschutzambulanz Offenburg

Ebertplatz 12

77654 Offenburg

Telefon: 0781 472-2360

Träger: Ortenau Klinikum Offenburg-Gegenbach

Beratung insbesondere für medizinische Fachkräfte

15.02.2021