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Im Dezember 2020 sind die Fallzahlen der Kommunalen Arbeitsförderung Ortenaukreis (KOA) leicht gestiegen. So beziehen aktuell 7.377 Familien bzw. Haushalte die sogenannten „Hartz IV“-Leistungen. Dies sind 24 mehr als im Vormonat, was einer Zunahme von 0,3 Prozent entspricht. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist um 0,5 Prozent gestiegen, die Arbeitslosenzahl im SGB II ist demgegenüber jedoch um 2,3 Prozent gesunken.

„Durch den neuerlichen Lockdown aufgrund der Coronapandemie ist es für die KOA keine überraschende Entwicklung, dass die Fallzahlen im Dezember steigen. Bemerkenswert und zugleich erfreulich ist, dass der Zuwachs so gering ausfällt“, kommentiert Armin Mittelstädt, der Leiter des Ortenauer Jobcenters, die aktuelle Entwicklung.

„Dass zeitgleich die Arbeitslosigkeit bei der KOA diesen Monat sogar um 2,3 Prozent zurück ging liegt wiederum hauptsächlich in der Zunahme an Arbeitsfördermaßnahmen begründet. Während die Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt auf Grund der Pandemie stark zurück gingen, konnten 9,4 Prozent mehr Menschen als im Vormonat in Arbeitsfördermaßnahmen vermittelt werden“, erläutert Mittelstädt weitere Details zur aktuellen Situation.

Daraus wird deutlich, dass die KOA trotz der derzeit noch immer widrigen Rahmenbedingungen für viele Arbeitsuchende passende Maßnahmenangebote vorhalten kann, um deren Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Aktuell erhalten insgesamt 15.742 Personen Leistungen der KOA. Die Gesamtzahl der dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Leistungsberechtigten beträgt 7.373. Hinzu kommen 4.693 nichterwerbsfähige Sozialgeld-Empfänger, 2.711 reine Arbeitslosengeld II-Leistungsbezieher, die z.B. als Alleinerziehende Kinder unter drei Jahren betreuen, sich in einer Schul- oder Berufsausbildung befinden oder als über 58-Jährige nicht mehr vermittelt werden möchten, sowie 965 sonstige Leistungsberechtigte, die keine Regelleistungen beziehen.

Im Dezember 2020 haben 73 Arbeitssuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 25 Arbeitsaufnahmen auf dem sogenannten „zweiten“ Arbeitsmarkt. Hierbei handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Beschäftigungsverhältnisse, die durch staatliche Zuschüsse geschaffen worden sind. Insgesamt haben somit im Berichtsmonat 98 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden.