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Hintergrund

Die bestehende Rheintalbahn mit ihren zwei Gleisen reicht nicht mehr aus. Es müssen zwei zusätzliche Gleise gebaut werden. Damit kann der ICE schneller fahren, der Güterverkehr kann verstärkt von der Straße auf die Bahn verlagert werden und der Nahverkehr hat mehr Platz.

Im Jahr 2025 sollen rund 480 Züge am Tag auf der Rheintalbahn verkehren. Heute verkehren dort etwa 300 Züge. Vor allem geht es um zusätzliche Güterzüge. Deren Zahl soll sich verdoppeln. Alle drei Minuten wird dann ein Güterzug dort fahren – Tag und Nacht.

Uneins sind sich die Menschen zwischen Offenburg und Riegel, wo diese zwei zusätzlichen Gleise hinkommen sollen:

- direkt neben (westlich) die bereits bestehenden Gleise, so dass die Rheintalbahn dann viergleisig ist („Ausbau der Rheintalbahn“)

oder

- nahe an (östlich) der Autobahn, so dass es nach wie vor die zwei Gleise der Rhein­talbahn gibt und eine neue Strecke für die Güterzüge an der Autobahn („Neubau Güterzugtrasse an der Autobahn“).

Seit 2009 arbeiten Bahn, Region, Land und Bund im Projektbeirat zur Rheintalbahn (s. Begleitung)  sowie in Arbeits- und Unterarbeitsgruppen zusammen, um eine gemeinsame Lösung zu finden. Für Teile der Rheintalbahn ist dies bereits gelungen. Für den Abschnitt zwischen Offenburg und Riegel ist es besonders schwierig, weil die Interessen der Betroffenen zum Teil direkt gegen­einander stehen.

Das Büro team ewen aus Darmstadt wurde von der Arbeitsgruppe zum Cluster 3 beauftragt, vorliegende Fakten und Positionen zu den zwei verschiedenen Varianten verständlich und möglichst objektiv aufzubereiten, damit sich die Menschen in der Region ihr eigenes Bild machen können.