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Offenburg, 4. Mai 2010 - Das Gesundheitsamt des Ortenaukreises weist auf die von Zecken ausgehenden Gesundheitsgefahren hin. Mit Anstieg der frühlingshaften Temperaturen vermehren sich Zecken verstärkt. Gleichzeitig zieht es viele Menschen zum Joggen oder Wandern in die Natur. Zeckenstiche sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, warnt das Gesundheitsamt. Denn Zecken können Krankheitserreger übertragen, die eine besondere Form der Hirnhautentzündung oder Lyme-Borreliose hervorrufen können. Die durch Bakterien verursachte Lyme-Borreliose lässt sich mit Antibiotika behandeln bei rechtzeitigem Erkennen mit gutem Erfolg. Einen guten Schutz biete, so Dr. Andrea Bengel-Flach, medizinische Leiterein des Gesundheitsamts, möglichst geschlossene Kleidung. Zudem rät sie, nach jedem Aufenthalt in freier Natur die Kleidung und Haut am ganzen Körper nach Zecken abzusuchen. Als frühes Kennzeichen trete in vielen Fällen nach wenigen Stunden bis etwa noch drei Wochen nach dem Zeckenstich eine kreisförmige, von der Einstichstelle sich ausbreitende Rötung auf. Beim Auftreten solcher Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Die so genannte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch Viren bedingt. Gegen diese Erkrankung gibt es einen wirksamen Impfstoff. Die Impfung empfiehlt das Sozialministerium für ganz Baden-Württemberg ohne geographische Einschränkung. Der FSME-Erreger kommt gehäuft im Süden Deutschlands vor. Nachdem die Erkrankung in den Jahren 2004 und 2005 einen Höhepunkt erreicht hat, liegt die Erkrankungshäufigkeit der FSME im Ortenaukreis bei durchschnittlich zehn bis 20 Erkrankungen pro Jahr. Der Ortenaukreis steht damit an erster Stelle, was die Häufigkeit dieser Erkrankung in Baden-Württemberg betrifft. Weitere Informationen gibt es beim Gesundheitsamt oder im Internet.